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Die deutsche Autoindustrie hat sich auf ganzer Linie durchgesetzt, kommentiert Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte von Greenpeace. Alle Punkte, bei denen eine weitere Aufweichung überhaupt möglich war, wurden weiter verwässert.

So wird die Höhe der Grenzwerte durch die Anrechnung sogenannter Ökoinnovationen de facto nach oben geschraubt werden. Außerdem wird die Einführung dieser ohnehin nahezu bedeutungslosen Grenzwerte um weitere Jahre verschoben. Mögliche Strafzahlungen werden weiter gesenkt, von Fernzielen im Bereich Spritverbrauch und CO2-Ausstoß kann keine Rede mehr sein.

Wieder einmal hat die deutsche Autoindustrie es geschafft, dass ein neues Gesetz nicht Vorgaben macht, sondern nur noch nachvollzieht, was sie ohnehin zu tun gedenkt, nach dem Motto: das Gesetz bin ich, bemängelt Lohbeck.

Die Autoindustrie hat die Chance vertan, sich an die Spitze einer neuen Autokultur zu setzen und damit ihren Vorsprung auch für eine Zukunft zu sichern, in der nicht mehr schwere Spritschlucker für premium stehen, sondern intelligentere, leichte und sparsame Autos.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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