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Greenpeace

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Die UN-Klimaverhandlungen in Warschau haben bislang keine der nötigen Hilfen für die Opfer des Klimawandels wie die Menschen auf den Philippinen geliefert. „Der Taifun Hayan hat die Welt erinnert, dass wir jetzt handeln müssen. Aber die Regierungen von Australien, Japan, Polen oder Kanada gehorchen stattdessen den Energiekonzernen. Die Öl- und Kohlelobby lassen bei den Klimaverhandlungen ihre Interessen durchsetzen und nehmen dafür in Kauf, dass dadurch Millionen Menschen weltweit unter den Folgen des Klimawandels leiden“, sagt Kumi Naidoo, Direktor von Greenpeace International.

Rückschritte beim Klimaschutz

Die Industrienationen stellen nicht die nötigen Gelder bereit, um Klimaschäden, Maßnahmen gegen den Klimawandel und den Schwenk hin zu Erneuerbaren Energien zu finanzieren. Australien und Japan haben bereits zugesagte Klimaschutzziele sogar wieder zurückgenommen. Die polnische Regierung um Premierminister Donald Tusk setzt immer noch vehement auf den schmutzigen Energieträger Kohle. Polen und andere große Wachstumsländer blockieren so einen verbindlichen Fahrplan hin zu einem neuen Klimaschutzvertrag.

„Die Regierungen hier können sich nicht einmal auf einen Zeitplan einigen, wie und wann die Klimaschutzanstrengungen verstärkt und ihre Finanzierung gesichert werden kann. Deshalb werden wir in Zukunft mehr Proteste von einfachen Bürgern sehen, die genug davon haben, dass gewählte Politiker wie Marionetten der fossilen Energielobby handeln“, sagt Kumi Naidoo.

An Warschaus Wahrzeichen, dem Kulturpalast, hatten Greenpeace-Aktivisten Stunden vor Verlassen der Konferenz für ernsthaften Klimaschutz und einen Freispruch der Arctic 30 demonstriert. „Klimarettern wie den Arctic 30 drohen noch immer Jahre im Gefängnis, weil sie friedlich für den Schutz der Arktis demonstriert haben“, so Naidoo.

Online-Mitmachaktion

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