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Greenpeace-Kletterer mit Sprechblase an der Siegessäule in Berlin, Oktober 2009
Paul Langrock / Zenit / Greenpeace

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Der Klima-Gipfel in Kopenhagen wird maßgeblich über die Zukunft der Menschheit entscheiden, doch die Kanzlerin hat offenbar jegliches Interesse am Klimaschutz verloren, sagt Tobias Riedl, Wald- und Klimaexperte von Greenpeace. Im Vorfeld des Klima-Gipfels laufen die Verhandlungen äußerst schleppend. Einer der Streitpunkte ist die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern. Solange die Industrieländer kein Geld bereitstellen, werden sich die Entwicklungsländer nicht bewegen. Die Kanzlerin muss sich ihrer Verantwortung stellen und konkrete Finanzzusagen machen.

Deutschland ist eines der reichsten Industrieländer und gehört zu den Hauptverursachern des Klimawandels. Unter dem jahrzehntelangen CO2-Ausstoß der Industrienationen leiden heute die ärmsten Länder am stärksten. Die Entwicklungsländer verfügen nicht über die notwendigen Mittel, um sich an die Klimaveränderungen anzupassen und sich klimaneutral zu entwickeln. Bislang hat die EU-Kommission vorgeschlagen, lediglich 2 bis 15 Milliarden Euro für wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel bereitzustellen. Ende Oktober wollen die EU-Staatschefs eine gemeinsame Position für den Klimagipfel festlegen, zuvor gibt es Beratungen der EU-Umwelt- und Finanzminster darüber. Innerhalb der zurzeit stattfindenden EU-Verhandlungen versucht Deutschland, alle konkreten Finanzzusagen zu blockieren.

{image}Damit der UN-Klimagipfel im Dezember ein Erfolg werden kann, müssen die Industrienationen die Entwicklungsländer beim Schutz des Klimas unterstützen. Zudem müssen die Industrienationen ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um mindestens 40 Prozent verringern. Greenpeace fordert von den Industrienationen, den Entwicklungsländern jährlich 110 Milliarden Euro für den Kampf gegen den Klimawandel zur Verfügung zu stellen. Für Deutschland bedeutet dies einen Anteil von sieben Milliarden Euro. Mit dem Geld soll unter anderem ein Urwaldfonds finanziert werden. Der Schutz der Wälder spielt in den Klimaverhandlungen eine besondere Rolle. Knapp 20 Prozent der weltweiten Treibhausgase kommen aus der Zerstörung der Urwälder.

Countdown für Kopenhagen: Nur noch 51 Tage bis zum Beginn der Weltklimakonferenz!

  • Greenpeace-Kletterer auf der Siegessäule in Berlin, Oktober 2009

    Goldelse fordert Klimaschutz

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  • Greenpeace-Banner an der Siegessäule in Berlin, Oktober 2009

    Siegessäule Berlin

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  • Greenpeace-Kletterer an der Siegessäule in Berlin, Oktober 2009

    Aktion für Klimaschutz

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  • Greenpeace-Kletterer an der Siegessäule in Berlin, Oktober 2009

    An der Siegessäule

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  • Greenpeace-Kletterer mit Sprechblase an der Siegessäule in Berlin, Oktober 2009

    An der Siegessäule

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  • Greenpeace-Kletterer mit Sprechblase an der Siegessäule in Berlin, Oktober 2009

    Goldelse fordert Klimaschutz

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  • Greenpeace-Kletterer an der Siegessäule in Berlin, Oktober 2009

    Goldelse fordert Klimaschutz

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Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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