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Global action day Berlin
Santiago Engelhardt/Greenpeace

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Etwa zehntausend Menschen waren es in Deutschland, die für besseren Klimaschutz demonstrierten. Zentrale Kundgebungen gab es in Berlin und Neurath bei Düsseldorf. In Neurath, dort wo das größte Kohlekraftwerk Europas gebaut werden soll. Denn speziell für die Bundesrepublik gilt die zentrale Forderung, den Bau neuer Kohlekraftwerke zu stoppen. Anders kann hierzulande der CO2-Ausstoß bis 2020 nicht um 40 Prozent verringert werden.

In Berlin führte ein Demonstrationszug zur Kundgebung am Brandenburger Tor. Dort sprachen unter anderem die indische Umweltaktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Vandana Shiva, die Bischöfin Dr. Margot Käßmann von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover und Roland Hipp von Greenpeace. Sie betonten die Dringlichkeit sofortigen Handelns, machten auf die Folgen des Klimawandels für die Menschen im Süden aufmerksam und forderten, dass Klimaschutz vor den Profitinteressen großer Unternehmen stehen müsse.

Zeitgleich sind noch in mindestens 14 weiteren deutschen Städten Aktionen durchgeführt worden, darunter München, Nürnberg, Freiburg und Heidelberg. Deutschland hat sich zum ersten Mal am Klimaaktionstag beteiligt, nie zuvor sind hier Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gegangen.

So zeigt sich auch Klimaexperte Andree Böhling zufrieden: Der Klimaaktionstag in Deutschland war ein erfreulicher Auftakt für eine entstehende Klimabewegung in diesem Land.

Die Idee zum globalen Klimaaktionstag entstammt dem Jahr 2005. Damals fand er das erste Mal anlässlich der Klimaverhandlungen in Montreal statt. Dieses Jahr verhandeln parallel Politiker aus 190 Ländern auf Bali über ein Nachfolgeprotokoll von Kyoto.

Um diese zu erreichen, waren auch außerhalb Deutschlands tausende Menschen aktiv - in über 80 Ländern. So formten in Neuseeland auf einer Wiese 500 Menschen den Schriftzug Climate SOS. Auf den Philippinen gab es eine Eneuerbare Energien Parade und in Thailand wurden die Menschen von Greenpeace eingeladen, in einer mit erneuerbaren Engergien betriebenen Klimaklinik ihren persönlichen CO2-Fußabdruck zu berechnen.

Die erste Bilanz dieses Klimaaktionstags ist positiv. Es bleibt zu hoffen, dass das Singal bei den Politikern auf Bali angekommen ist.

  • Klimaaktionstag-in-Neuseeland

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Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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