Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Experten haben drei Szenarien entwickelt, die mögliche Entwicklungen anschaulich machen. Schauplätze sind Köln, ein Dorf in Bangladesh und New York. Drei Orte, drei Kinder, deren Schicksal wir mitverfolgen können: Christopher, Fatima, Louisa.

Christopher erlebt eine Überflutung, wie er sie schon kennt. Tagelang anhaltender Regen lässt den Rhein anschwellen und über die Dämme treten. Die Stadt versinkt im Wasser. Aufnahmen vom Rheinhochwasser im Jahr 2007 belegen, wie realistisch dieses Szenario bereits heute ist. Nur wenig muss hinzukommen, um eine Katastrophe auszulösen: Der Regen endet nicht, die Trinkwasserversorgung bricht zusammen, Seuchen breiten sich aus.

Fatima und ihre Familie müssen fliehen, als ihr Heimatdorf durch den Meeresspiegelanstieg von der Landkarte verschwindet. Sie versuchen, zur amerikanischen Botschaft nach Dhaka zu gelangen. Wie sie verlieren Zehntausende ihre Heimat und machen sich auf den Weg nach Europa und in die USA. Eine Völkerwanderung ungeahnten Ausmaßes beginnt.

Louisa durchlebt in New York einen der immer häufiger werdenden heftigen Stürme, begleitet von einer schweren Sturmflut. Doch diesmal kommt etwas Neues hinzu: In der Stadt breitet sich ein tropisches Fieber aus. Die Epidemie wird durch Insekten verursacht, die mit der stetig zunehmenden Erwärmung in die Region vorgedrungen sind.

Renommierte Klimaforscher kommentieren die Szenarien. Fundiertes Wissen und einprägsame Bilder machen den Zweiteiler äußerst sehenswert. Der Film ist zudem glaubhaft, weil er nicht überzieht. Die Ausgangssituationen existieren bereits im realen Leben der drei Orte - mit zunehmender Tendenz.

Mehr zum Thema

In der Sächsischen Schweiz löschen Einsatzkräfte den Waldbrand

Sächsische Schweiz: Erst die Flut, nun die Brände

  • 12.08.2022

Was die Menschen rund um den Nationalpark Sächsische Schweiz binnen eines Jahres erleben müssen, lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Klimakrise. Ein Greenpeace Lagebericht.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

Mitten in der Klimakrise

  • 03.08.2022

Dürre, Hitze und Brände: Die Klimakrise ist längst in der Mitte Europas angekommen und hinterlässt ihre Spuren. Greenpeace-Aktivist:innen bereisten in der letzten Juliwoche Norditalien und Österreich.

mehr erfahren
Martin Kaiser, Executive Director of Greenpeace Germany

Martin Kaiser zur Reise mit Annalena Baerbock

  • 13.07.2022

Greenpeace-Deutschland-Geschäftsführer Martin Kaiser begleitete mit Vertreter:innen weiterer Nichtregierungsorganisationen Außenministerin Annalena Baerbock nach Asien. Ein Interview und Resümee.

mehr erfahren
Joinville Island Glaciers

Planetare Grenzen

  • 30.06.2022

Die Ressourcen unseres Planeten sind nahezu aufgebraucht. Die Menschheit muss schnell handeln - denn noch gibt es die Chance, eine Klimakatastrophe und den Kollaps der Erde abzuwenden.

mehr erfahren
Overview of the PEACE Mountain Fire on the Occasion of the G7 Summit

G7: Schneller raus aus Kohle, Öl und Gas

  • 28.06.2022

Greenpeace demonstrierte beim G7-Treffen für den Ausstieg aus fossiler Energie und den Frieden. Das Ergebnis des Gipfels enttäuscht.

mehr erfahren
Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland

G7, die Energiekrise und Olaf Scholz

  • 21.06.2022

Wenn sich die führenden Industrienationen in Elmau treffen, wird sich zeigen: Findet der deutsche Bundeskanzler die richtigen Antworten auf die drängenden Krisen der Zeit? Oder verpasst er die Chance?

mehr erfahren