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Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel
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Die EU muss einen Entwurf vorlegen, in dem sie ihr Reduktionsziel von 20 Prozent auf verbindliche 30 Prozent erhöht. Dies ist jedoch nur der Erste Schritt. Alle Industrieländer müssen bis 2020 ihre CO2-Emisionen um 40 Prozent reduzieren. Nur so kann aus Sicht der Wissenschaft die Klimaerwärmung unter zwei Grad Celsius gehalten werden. Im selben Zeitrahmen müssen Entwicklungsländer ihre gemeinsamen Emissionen um 15 bis 30 Prozent reduzieren. EU und Entwicklungsländer müssen sich zusammenschließen. So kann der Druck auf Länder erhöht werden, die einem fairen und bindenden Abkommen im Weg stehen. Die ersten Finanzhilfen für Entwicklungsländer sind bereits beschlossen. Es ist an der Zeit, diese auch zu zahlen.

Nur ein starkes Mandat und eine abgesprochene Strategie verhelfen der EU zu einem Schnellstart der Klimaverhandlungen. Wir können es uns nicht leisten, noch mehr Zeit zu verlieren. Europa muss seine Führungsrolle wiedererlangen und zeigen, dass es noch immer von wissenschaftlichen Befunden geleitet wird, sagt Joris den Blanken, der Greenpeace-Energieexperte für die EU.

Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden, muss der Temperaturanstieg auf unter zwei Grad Celsius begrenzt werden. Darauf einigten sich Mitte 2009 alle 17 Regierungen der größten CO2-Emittenten. Im Vertrag von Kopenhagen wurde dieses Ziel ebenfalls festgehalten. Doch die bisherigen Zusagen der EU reichen hierfür nicht aus. Sie bewirken einen Anstieg von über drei Grad Celsius Erwärmt sich das Klima jedoch um mehr als zwei Grad Celsius, ist bereits mit gravierenden Auswirkungen auf unseren Planeten zu rechnen.

In den internationalen Klimaverhandlungen gibt es eine große Lücke. Die Regierungen handeln bereits. Doch ihre Bemühungen reichen bei weitem nicht aus. Wenn sie den Klimawandel aufhalten wollen, müssen sie noch entschlossener vorgehen. Mit den Verhandlungen der EU ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, eine europäische Strategie festzulegen, die das Überleben zukünftiger Generationen sichert.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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