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Ihre Reise ist jedoch mehr als ein Abenteuer von Extremsportlern. Eric und Lonnie wollen gleichzeitig auf die großen Veränderungen aufmerksam machen, die die Arktis aufgrund der globalen Klimaerwärmung durchmacht. Deshalb haben sie sich an Greenpeace gewandt um das Projekt "Dünnes Eis" weltweit bekannt zu machen.

Zweieinhalb Jahre Planung flossen in die Vorbereitung der Expedition. Dabei sind die beiden Protagonisten keine Frischlinge: Eric, ein Wildwasser-Kajakführer, hat bereits etliche Touren durch den US-amerikanischen Westen, Alaska und die kanadische Arktis zurückgelegt. Im Jahr 2002 nahm er an einem mehr als 1100 Kilometer langen Hundeschlitten-Rennen durch den kanadischen Norden teil.

Lonnie hat bereits an fünf Arktis-Expeditionen teilgenommen und insgesamt mehr als 20.000 Kilometer in Russland, Lappland, Alaska, Kanada und Grönland zurückgelegt. 1992 absolvierte er die erste West-Ost-Durchquerung der Nordwestpassage mit Hundeschlitten und Skiern. Im Jahr 2001 umrundete er gemeinsam mit einem australischen Abenteurer ganz Grönland.

Während dieser Tour fielen Lonnie die erschreckenden Auswirkungen des Klimawandels auf die arktische Umwelt auf und in ihm reifte die Idee zu der jetzigen Expedition. "Wir kamen damals zu einem Ort, auf dem unsere Karte (von 1982) zwei Gletscher verzeichnete, die mehr als anderthalb Kilometer ins Meer ragen sollten", sagt Lonnie. "Die Gletscher ragten jedoch nicht nur nicht mehr ins Meer, sie hatten sich ungefähr anderthalb Kilometer ins Inland zurückgezogen."

Risiko Sommerdurchquerung

Es gibt gute Gründe, warum noch niemand das Wagnis eingegangen ist, die Arktis im Sommer zu durchqueren. Das Eis schmilzt, es wird instabil und durchsetzt mit großen Lücken voll eiskalten Wassers. Stellen im Eis können große Pools mit hüfttiefem Wasser enthalten, während an anderen Stellen das Meerwasser mit großen Eisbrocken gespickt ist. Dazu kommt, dass über weiten Teilen der Arktis im Sommer dichter Nebel liegt mit Sichtweiten unter 50 Metern. Die Temperaturen liegen zwischen -10 und +5 Grad Celsius, und es ist eine feuchte Kälte, die überall hin kriecht und sehr leicht zu Unterkühlung führen kann.

Neben diesen potenziellen Schwierigkeiten müssen die beiden ihre ganze Ausrüstung inklusive des Proviants mit sich führen - jeweils knapp 150 Kilogramm schwer. Sie werden während ihrer Reise nicht von außen unterstützt. Beide werden täglich 6000 Kalorien zu sich nehmen. Trotzdem rechnen beide damit, in den kommenden Wochen 10 Kilogramm oder mehr Gewicht zu verlieren.

Dieses Abenteuer wird kein Zuckerschlecken für die beiden, so viel ist sicher. Die Wichtigkeit ihrer Botschaft hat Eric und Lonnie jedoch von Anfang an inspiriert und wird sie in den kommenden Wochen und Monaten weiter motivieren.

Zusätzlich zu ihrer Ausrüstung transportieren Eric und Lonnie auch ein Satellitentelefon und einen Computer, um regelmäßige Updates auf eine speziell von Greenpeace USA eingerichtete Website zu liefern.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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