Skip to main content
Jetzt spenden
Klimazeugin Constance Okollet aus Uganda, Januar 2009
© James Akena / Greenpeace

Constance Okollet, Uganda

Es regnete und regnete, bis das ganze Land aufgeweicht und unsere Häuser im Wasser untergetaucht waren. Wir mussten in höher liegende Gebiete flüchten. Als wir zurückkamen, waren alle unsere Häuser eingestürzt, unsere Getreidekammern zerstört und die Nahrungsmittel fortgeschwemmt. Die restliche Ernte war verdorben, es gab kein Essen mehr.

Die Dorfbewohner wurden von Regierung und Hilfsorganisationen abhängig, was beschämend für sie war: Wir waren nie zuvor von Hilfe abhängig gewesen. Von da an mussten wir uns für Essen und sauberes Wasser anstellen. Und dieses Essen reichte nicht einmal, um unsere Familien ausreichend zu ernähren.

Die Situation hatte sich kaum ein wenig stabilisiert, als ein zweiter Schlag die Gemeinschaft heimsuchte: Eine beispiellose Dürre trocknete die Äcker und Wasserzufuhr aus und entfachte den Kreislauf aus Hunger und Durst von Neuem.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf ihren Lebensraum beschreibt Constance so: Es gibt spürbare Änderungen in den Jahreszeiten - mehr Dürren und dann zerstörerische Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen. Die Nahrungsmittelproduktion ist dadurch sehr gering, einige Menschen in meinem Dorf bekommen nicht einmal eine einzige richtige Mahlzeit am Tag.

Ende der Gallerie

Mehr zum Thema

Marktstand in Deutschland mit Vielfalt an Obst und Gemüse

Weniger Steuern fürs Klima

  • 03.01.2022

Die neue Bundesregierung soll die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse absenken. Gesunde und klimafreundliche Lebensmittel müssen für alle bezahlbar sein.

mehr erfahren
Gerichtszeichnungen von der Verhandlung der Klimaklage am Berliner Verwaltungsgericht

Klimaklagen

  • 21.12.2021

Erfolgreiche Klimaklagen zeigen: Staaten und Konzerne sind dem 1,5-Grad-Ziel verpflichtet. Das Klimaschutzgesetz ist laut Bundesverfassungsgericht nachzubessern. Nun verklagt Greenpeace VW.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktive demonstrieren während der Koalitionsverhandlungen vor dem Bundestag auf der Berliner Reichstagswiese

Koalitions-Check

  • 25.11.2021

Die 177 Seiten des Koalitionsvertrags sind das Logbuch der kommenden Regierung. Greenpeace-Expert:innen haben den Text analysiert.

mehr erfahren
Eiffel Tower Human Aerial Art in Paris

Pariser Abkommen

  • 17.11.2021

197 Staaten dieser Erde haben sich verpflichtet, den Klimawandel auf 1,5 Grad zu begrenzen. So steht es im Pariser Abkommen. Damit hat die Welt nun endlich einen verbindlichen Klimaschutzvertrag.

mehr erfahren
NOT FOR SALE” Banner auf riesiger Erdkugel auf der COP26 Klimaschutzkonferenz in Glasgow

Weltklimakonferenz in Glasgow

  • 17.11.2021

Die Klimakonferenz in Glasgow ist zu Ende. Ob sie eine neue Dynamik entwickelt, wird auch die kommende Bundesregierung zeigen.

mehr erfahren
Klimaaktivist:innen vor dem Glasgower Rathaus

Letzte Chance für 1,5 Grad

  • 13.11.2021

Ab heute treffen sich Delegierte aus rund 200 Ländern zur 26. Weltklimakonferenz. Ist die Staatengemeinschaft bereit, alles dafür zu tun, die Erderhitzung bei 1,5°C zu stoppen?

mehr erfahren