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Klimazeugin Constance Okollet aus Uganda, Januar 2009
James Akena / Greenpeace

Constance Okollet, Uganda

Es regnete und regnete, bis das ganze Land aufgeweicht und unsere Häuser im Wasser untergetaucht waren. Wir mussten in höher liegende Gebiete flüchten. Als wir zurückkamen, waren alle unsere Häuser eingestürzt, unsere Getreidekammern zerstört und die Nahrungsmittel fortgeschwemmt. Die restliche Ernte war verdorben, es gab kein Essen mehr.

Die Dorfbewohner wurden von Regierung und Hilfsorganisationen abhängig, was beschämend für sie war: Wir waren nie zuvor von Hilfe abhängig gewesen. Von da an mussten wir uns für Essen und sauberes Wasser anstellen. Und dieses Essen reichte nicht einmal, um unsere Familien ausreichend zu ernähren.

Die Situation hatte sich kaum ein wenig stabilisiert, als ein zweiter Schlag die Gemeinschaft heimsuchte: Eine beispiellose Dürre trocknete die Äcker und Wasserzufuhr aus und entfachte den Kreislauf aus Hunger und Durst von Neuem.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf ihren Lebensraum beschreibt Constance so: Es gibt spürbare Änderungen in den Jahreszeiten - mehr Dürren und dann zerstörerische Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen. Die Nahrungsmittelproduktion ist dadurch sehr gering, einige Menschen in meinem Dorf bekommen nicht einmal eine einzige richtige Mahlzeit am Tag.

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