Skip to main content
Jetzt spenden
Klimazeugin Constance Okollet aus Uganda, Januar 2009
James Akena / Greenpeace

Constance Okollet, Uganda

Es regnete und regnete, bis das ganze Land aufgeweicht und unsere Häuser im Wasser untergetaucht waren. Wir mussten in höher liegende Gebiete flüchten. Als wir zurückkamen, waren alle unsere Häuser eingestürzt, unsere Getreidekammern zerstört und die Nahrungsmittel fortgeschwemmt. Die restliche Ernte war verdorben, es gab kein Essen mehr.

Die Dorfbewohner wurden von Regierung und Hilfsorganisationen abhängig, was beschämend für sie war: Wir waren nie zuvor von Hilfe abhängig gewesen. Von da an mussten wir uns für Essen und sauberes Wasser anstellen. Und dieses Essen reichte nicht einmal, um unsere Familien ausreichend zu ernähren.

Die Situation hatte sich kaum ein wenig stabilisiert, als ein zweiter Schlag die Gemeinschaft heimsuchte: Eine beispiellose Dürre trocknete die Äcker und Wasserzufuhr aus und entfachte den Kreislauf aus Hunger und Durst von Neuem.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf ihren Lebensraum beschreibt Constance so: Es gibt spürbare Änderungen in den Jahreszeiten - mehr Dürren und dann zerstörerische Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen. Die Nahrungsmittelproduktion ist dadurch sehr gering, einige Menschen in meinem Dorf bekommen nicht einmal eine einzige richtige Mahlzeit am Tag.

Ende der Gallerie

Mehr zum Thema

Aktion zur COP27,

Interview zur Klimakonferenz COP 27

  • 20.11.2022

Die 27. UN-Klimakonferenz ist zu Ende gegangen - mit enttäuschendem Ergebnis: Zwar gibt es nun einen Fonds für Klimafolgeschäden für arme Länder. Aber keinen Ausstieg aus allen fossilen Energien.

mehr erfahren
Lisa Göldner auf der Cop27

Cop27-Klimaschutzkonferenz: Zwischenbilanz

  • 14.11.2022

Halbzeit bei der Weltklimakonferenz in Sharm El Sheikh: Nach einer Woche UN-Klimakonferenz sieht Greenpeace-Klimaexpertin Lisa Göldner erste Fortschritte. Aber die wahren Aufgaben kommen erst noch.

mehr erfahren
Braunkohlekraftwerk Niederaussem im Rheinischen Braunkohlerevier

Verursacht der Mensch die Erderwärmung?

  • 07.10.2022

Wenn im Laufe der Erdgeschichte das Klima schwankte, dauerte dies Jahrtausende. Tiere und Pflanzen hatten Zeit, sich anzupassen. Der jetzige Klimawandel passiert viel schneller.

mehr erfahren
Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Arktis bald ohne Eis?

  • 26.09.2022

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der diesjährige Tiefstand: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren
Aktion zu Taxononomie vor der Europäische Kommission in Brussels

EU-Taxonomie-Klage

  • 19.09.2022

Gas und Atomkraft sind nicht nachhaltig. Deswegen klagt Greenpeace jetzt gegen die EU-Taxonomie, die Investitionen in Gas- und Atomenergie als „grün“ labelt. Denn das verstößt gegen EU-Recht.

mehr erfahren
Die KlimaSeniorinnen bei einer Protestaktion vor einem Gletscher

Berge ohne Eis: Die Gletscher schmelzen

  • 09.09.2022

Weltweit nimmt die Geschwindigkeit der Gletscherschmelze zu. In der Schweiz protestierten jetzt die Klimaseniorinnen mit einem überdimensionalen Pflaster gegen diese Folge der Klimakrise.

mehr erfahren