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Anlass des globalen Aktionstags ist die große UN-Klimakonferenz in Bali/Indonesien vom 3. bis 14. Dezember. Ihr Ausgang entscheidet über die Zukunft des Kyoto-Protokolls, der einzigen international verbindlichen Übereinkunft zum Klimaschutz. Was die Vertreter der Weltgemeinschaft in Bali auf den Weg bringen, wird die Weichen für das zukünftige Leben auf unserem Planeten stellen.

In der Klimaallianz haben sich Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zusammengeschlossen. In ihrem gemeinsamen Positionspapier fordern sie die Industriestaaten auf, sich zu ihrer Verantwortung zu bekennen. Der heutige Klimawandel geht fast ausschließlich auf das Konto dieser Länder, gefährdet aber besonders die Menschen in den Entwicklungsländern.

Der Klimawandel sei kein Schicksal, heißt es in dem Papier, sondern die Folge eines Mangels an Verantwortung und Gerechtigkeit. Die Bekämpfung des Klimawandels ist der zentrale Prüfstein für eine solidarische Weltgesellschaft; eine Weltgesellschaft, die lernen muss, mit den allen Menschen zur Verfügung stehenden Gemeinschaftsgütern verantwortungsbewusst und gerecht umzugehen. Die armen Länder hätten einen Anspruch auf Schadenersatz und Unterstützung. Es gehe nicht um Almosen, sondern um Gerechtigkeit.

Wie jedes Verursacherland muss auch Deutschland sein Haus in Ordnung bringen. Unser Pro-Kopf-Ausstoß an Treibhausgasen ist 2,5-mal so hoch wie im weltweiten Durchschnitt. Das bringt eine besondere Verpflichtung mit sich. Es bedeutet unter anderem, mit Energie sparsamer umzugehen und sie effizienter zu nutzen; auf eine dezentrale, klimafreundliche Energieerzeugung umzusteigen und die Erneuerbaren Energien zügig auszubauen; sich von der Kohleverbrennung zu verabschieden und den CO2-Ausstoß im Verkehr einzudämmen.

Der Klimaschutz darf zudem nicht als Deckmäntelchen für die riskante Atomkraft missbraucht werden. Neben der alltäglichen Gefährdung belastet sie die kommenden Generationen mit Unmengen strahlenden Mülls. Eine sichere Lösung dieses Problems ist nicht in Sicht.

Die Großdemonstration wird am Brandenburger Tor in Berlin stattfinden. Des Weiteren ist rund um den Rohbau des neuen Braunkohlekraftwerks Neurath bei Düsseldorf eine Menschenkette geplant. Ein Bühnenprogramm mit Live-Musik und Redebeiträgen wird den Tag abrunden. Unter anderem spricht der Klimawissenschaftler Mojib Latif. Näheres erfahren Sie im Laufe der nächsten Wochen auf unserer Website und der Website der Klimaallianz.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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