Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Mit ihren Protestschildern machen sie deutlich, dass wir alle für das Klima verantwortlich sind und nur eine sofortige Energiewende die Zukunft unserer Kinder sichert. Unter dem Motto Das Klima darf nicht baden gehen! demonstrieren die etwa 50 Mitglieder des Team50plus von Greenpeace für mehr erneuerbare Energien und gegen den Neubau von Braunkohlekraftwerken durch RWE.

Nach dem Krieg sind wir mit der Kohle groß geworden. Nun ist es aber dringend an der Zeit, auf neue, zukunftsfähige Energien zu setzen, sagt Dietmar Zinke, Mitglied des Dortmunder Team50plus. Unsere Verantwortung nachfolgenden Generationen gegenüber erlaubt es uns nicht, weitere Jahre klimaschädliches CO2 in die Luft zu blasen!

Führende Wissenschaftler sind sich einig: Es gibt keinen Zweifel daran, dass die vom Menschen produzierten Treibhausgase einen Klimawandel verursachen. Vertreter von Versicherungen und Wirtschaftsexperten warnen vor zunehmenden Schäden und steigenden Kosten durch die weltweiten Klimaveränderungen.

Braunkohle ist der Energieträger mit dem höchsten Kohlendioxid-Ausstoß von allen. Daran ändern auch modernere Braunkohlekraftwerke nur wenig. Die notwendigen Treibhausreduktionen von 80 Prozent bis zur Mitte des Jahrhunderts können nur erreicht werden, wenn ab sofort nur noch Kraftwerke mit geringen Emissionen, wie solche für Erneuerbare Energien, und Gaskraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung gebaut werden.

{image_r}Wir können jedoch nicht nur tatenlos darauf warten, dass die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik reagieren. Jeder Einzelne von uns entscheidet in seinem privaten Haushalt und durch seinen Lebensstil, wie sehr er das Klima belastet, ergänzt Gertraude Hassel vom Team50plus Rhein-Neckar.

Im Team50plus engagiert sich die ältere Greenpeace-Generation bundesweit in 25 deutschen Städten. Verantwortung für nachfolgende Generationen zu übernehmen, ist für die mehr als 200 Aktiven die Hauptmotivation, sich für die Umwelt einzusetzen.

Wenn sie nicht gerade für den Klimaschutz baden gehen, sind sie beispielsweise als Gen-Detektive in Restaurants unterwegs, informieren auf Messen und Wochenmärkten über die Ausbeutung der Meere oder überzeugen Stadtverwaltungen und Schulen von der Notwendigkeit, Recyclingpapier zu verwenden. Gerade die Älteren sind mit ihrer Lebenserfahrung und ihrem Wissensschatz eine wahre Bereicherung für Greenpeace, erklärt Cathrin Groll, Koordinatorin des Team50plus.

fs_co2freie_kraftwerke_17mai05_1.pdf

fs_co2freie_kraftwerke_17mai05_1.pdf

Anzahl Seiten: 4

Dateigröße: 74.48 KB

Herunterladen

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/bigtech

Für eine bessere digitale Zukunft

Eine Handvoll Tech-Konzerne kontrolliert unser digitales Leben – mit fatalen Folgen für Demokratie, Privatsphäre und Klima. Wir holen uns das Internet zurück.

Ich bin dabei
Rosa Wolken mit Glitches

Mehr zum Thema

Kajaks, Kanus und Schwimmer:innen im Wasser, auf einem schwimmenden Banner steht: Klimakrise ist Fluchtgrund!

Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt

Klimawandel und Umweltzerstörung sind schon heute oft ein Auslöser für Flucht und Abwanderung. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe verschärfen das Problem. Es ist Zeit, zu handeln!

mehr erfahren über Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt
Flut in Günzburg 2.6.24

Extremwetter - Wetterextreme

Die Meere werden immer wärmer, die Jahre auch. Überschwemmungen, Stürme und Dürren deshalb immer schlimmer. Immer mehr Hitzetote und „Jahrhundertfluten“ im Jahrestakt: Die Klimakrise ist längst da.

mehr erfahren über Extremwetter - Wetterextreme
Protest vor dem AWS-Summit

AWS & Co.: Die Macht hinter der Cloud

Wer die Cloud kontrolliert, kontrolliert uns alle. Greenpeace fordert faire Standards für digitale Infrastruktur – für Klima und Demokratie.

mehr erfahren über AWS & Co.: Die Macht hinter der Cloud
Floods in Homa Bay County in Kenya

Riesige Klimaschäden durch Superreiche

Neuer Greenpeace-Report: 0,01 Prozent der reichsten Menschen der Welt erzeugen durch ihre Investitionen Klimaschäden von 1.000 Milliarden US-Dollar. Wie Superreiche die Klimakrise massiv verschärfen.

mehr erfahren über Riesige Klimaschäden durch Superreiche
Hitzewelle in Bordeaux, Frankreich, Sommer 2020: Menschen spazieren im Wasser.

7 Tipps gegen die Hitze

Die Klimakrise ist da, die Sommer werden immer heißer. Vor allem Städte werden im Sommer oft zu glühenden Backöfen. Hier ein paar Tipps, wie unsere Städte und wir besser durch die heißen Tage kommen.

mehr erfahren über 7 Tipps gegen die Hitze
Links: Korallenbleiche, rechts: Die Korallen vor der Bleiche

El Niño und die Klimakrise

Durch die zu erwartende El-Niño-Periode könnten 2026/27 die mit Abstand heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden. Was das bedeutet.

mehr erfahren über El Niño und die Klimakrise