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Die Zeit ist schon lange reif für das SmILE-Prinzip: Small, Intelligent, Light, Efficient (klein, klug, leicht und effizient). Das ist der Lösungsansatz, mit dem alle gängigen Serienautos ihren Benzinverbrauch und CO2-Ausstoß halbieren können. Und alles bei gleicher Leistung, gleichem Komfort und gleicher Sicherheit. Die SmILE-Technik lässt sich auf alle aktuellen Modelle der Autohersteller anwenden.

So wurde das SmILE-Conzept Car zum vielbestaunten Publikumsmagneten auf dem Europafest. Viele ließen sich das SmILE-Prinzip erklären, dessen einfacher und deshalb genialer Ansatz überzeugt. Hätten die deutschen Autohersteller spätestens ab 1999 - also fünf Jahre nach Vorstellung des SmILE-Konzepts - schrittweise neue Autos mit der SmILE-Technik auf den Markt gebracht, hätten sie dem Klima etwa 180 Millionen Tonnen CO2 erspart, sagt Greenpeace-Verkehrsexperte Wolfgang Lohbeck. Für diese extreme und absolut überflüssige Klimaschädigung sind Autoindustrie und Politik verantwortlich.

Das SmILE-Prinzip ist denkbar einfach: Moderne Motoren sind bislang eine Fehlkonstruktion. Sie sind ausgelegt für Autobahnfahrten und verbrauchen auf den alltäglichen Kurzstrecken hoffnungslos viel Sprit. Greenpeace hat deswegen bereits vor elf Jahren das SmILE-Konzept entwickelt. Es kehrt die technischen Prinzipien um. Der Motor ist kleiner (downsizing) und läuft deswegen bei 80 Prozent der Fahrten in seinem Optimum.

Der hochaufgeladene Motor (supercharging) ist zugleich klein und leistungsstark. Dafür sorgt die Verbrennungsluft, die vor dem Eintritt in den Zylinder komprimiert wird. Ein Prinzip, das aus dem Rennsport kommt. Zusätzlich wurde das Gewicht des SmILE reduziert. Es entstand ein effizientes, kluges und serientaugliches Auto, das auf Langstreckenfahrten nur rund 2,2 Liter verbraucht.

Doch die Automobilindustrie ignoriert diese Lösung seit Jahren und setzt weiter auf Spritschlucker und Klimazerstörer. Statt innovativer Technik, investiert sie in große, schwerere und spritfressende Modelle. Darüber werden immer mehr klimaschädliche Autoabgase in die Luft gepumpt. Seit 1990 sind die CO2-Emissionen durch den PKW-Verkehr weltweit um rund 27 Prozent gestiegen.

Fast 20 Prozent des erderwärmenden Kohlendioxids stammen aus den Auspuffrohren unserer PKWs. Die großen deutschen Hersteller wie DaimlerChrysler, BMW, Audi und VW klagen über kaum realisierbare Herausforderungen. Doch die Lösung ist schon lange bekannt. Greenpeace fordert die Autoindustrie auf, endlich den Wünschen ihrer Kunden nach effizienten und leichten Modellen nachzukommen. Der erste Schritt, die Hälfte Sprit.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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