Skip to main content
Jetzt spenden
Eisskulpturen geschmolzenem Gletschereis in Peking, August 2009
Shiho Fukada / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Eisskulpturen sind aus Gletscherwasser geformt - aus dem Schmelzwasser der Gletscher, die den Jangtse, den Gelben Fluss und den Ganges speisen. Diese Gletscher schrumpfen immer schneller. Trotzdem blockieren die Regierungen der Welt wichtige Fortschritte in den Klimaverhandlungen. Bis zum großen UN-Klimagipfel in Kopenhagen sind es nur noch 100 Tage.

Im Tempel der Erde pflegten Chinas Kaiser für das Wohl der Erde und gute Ernten zu beten. Heute droht eine der größten Gefahren, seit es Menschen auf der Erde gibt. Die Himalaja-Gletscher versorgen ein Fünftel der Weltbevölkerung mit Trinkwasser, sagt Greenpeace-Klimaexpertin Yang Ailun. Wenn die Regierungen den fortschreitenden Klimawandel nicht gemeinsam stoppen, werden unsere Kinder einem permanenten Kampf um Wasser ausgesetzt sein.

Auch in Indien wächst die Sorge. In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi stellten Greenpeace-Aktivisten eine Eisskulptur in Form einer Weltkarte und der Zahl 100 auf: Noch 100 Tage bis Kopenhagen.

China und Indien verfolgen nicht umsonst das Ziel einer emissionsarmen Entwicklung, die Wirtschaft und Umweltschutz ins Gleichgewicht bringt. Es ist echte Sorge vor den Folgen der Klimaerwärmung, zum Beispiel Wasserknappheit, die unsere Länder antreibt, sagt Vinuta Gopal, Klima- und Energieexpertin von Greenpeace Indien. Diese Balance ist gefährdet, wenn die Industrieländer den Entwicklungsländern nicht helfen, dem Klimawandel standzuhalten.

Die Gletscher des Himalaja speisen den Oberlauf der sieben großen asiatischen Flüsse: Jangtse und Gelber Fluss, Ganges, Brahmaputra, Mekong, Salween und Indus. Jahr für Jahr liefern die Gletscher und Seen des Qinghai-Tibet-Plateaus im Himalaja 8,6 Millonen Kubikmeter Süßwasser. Ihr Wasser ist lebenswichtig für die Versorgung von 1,3 Milliarden Menschen. Davon leben allein 900 Millionen in China und Indien.

  • Gletscherzunge des Halong-Gletschers im Juni 1981 und im Juni 2005

    Himalaja

    Überspringe die Bildergalerie
  • Eisskulpturen in Peking, August 2009

    Eisskulpturen in Peking

    Überspringe die Bildergalerie
  • Greenpeace stellt 100 Kinder-Eisskulpturen am Tempel of the Earth in Peking auf, August 2009

    Eisskulpturen in Peking

    Überspringe die Bildergalerie
  • Gletscher am Mount Everest, April 2007

    Gletscher am Mount Everest

    Überspringe die Bildergalerie
  • Portrait Bild eines Saduh (heiliger Mann), Juni 2009

    Ein Sadhu (heiliger Mann)

    Überspringe die Bildergalerie
  • Portrait von Ze Ba aus dem Bundesstaat Mabi am Gelben Fluss in China, Juli 2009

    Ze Ba's Familie

    Überspringe die Bildergalerie
  • Zufluss des Gelben Flusses in China

    Zufluss des Gelben Flusses in China

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

Unterstützen Sie die Klage gegen VW

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace Deutschland

Koalitionsbeschluss: Interview mit Martin Kaiser

  • 29.03.2023

Gestern verkündete die Ampel die Ergebnisse ihres Koalitionsausschusses. Mit verheerenden Beschlüssen zum Klimaschutz. Greenpeace-Chef Martin Kaiser im Interview.

mehr erfahren
Windräder vor Sonnenuntergang

Was ist der Treibhauseffekt?

  • 27.03.2023

Licht ist die Quelle allen Seins auf unserem Planeten. Dass es auf der Erde ein Klima gibt, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen leben können, hängt mit unserer Erdatmosphäre zusammen.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

IPCC - Sachstandsbericht 6

  • 20.03.2023

Der neue Klimabericht der UN, der sogenannte IPCC-Bericht, liegt vor. Und wieder warnen die Wissenschaftler deutlicher als je zuvor vor den Folgen der Klimakrise.

mehr erfahren
Podium der 21. Klimaschutzkonferenz in Paris 2015

Klimakonferenz

  • 20.03.2023

Schon in den siebziger Jahren erkannten Forscher: Der Klimawandel wird eine ernste, weltweite Bedrohung für Mensch und Natur. Daher wurde 1979 die erste Klimakonferenz in Genf einberufen.

mehr erfahren
Rhein bei Duisburg Bruckhausen, Thyssenkrupp Steel Stahlwerk, Hochöfen, Sinteranlage, Kokerei Schwelgern, Ablöschwolke, Frachtschiffe

Unvermeidbare Restemissionen

  • 13.03.2023

Sogenannte “unvermeidbare Restemissionen” sollen in CO2-Speichern unter dem Meer verpresst werden. Doch wie viele sind wirklich unvermeidbar? Gibt es Alternativen? Fakten zur aktuellen CCS-Debatte.

mehr erfahren
Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Eisschwund in Arktis und Antarktis

  • 10.02.2023

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der Tiefstand 2022: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren