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Brüche am Rand des Bering-Gletschers in der Arktis, Juli 1997
Daniel Beltrá / Greenpeace

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Im Arktisrat haben sich Dänemark (einschließlich Grönland und den Färöern), Finnland, Island, Norwegen, Schweden, Kanada, Russland und die USA zusammengeschlossen. Den Vorsitz hält derzeit Dänemark. Der Rat erarbeitet Empfehlungen zur Ausbeutung der arktischen Rohstoffe, will sich aber auch dem Schutz der besonders sensiblen Region widmen.

Tatsächlich mögen sich manche der Nordpolanrainer über den Klimawandel freuen. Er sorgt für offene Seewege und öffnet die Rohstoffkammer Arktis. Unter dem schmelzenden Eis werden riesige Öl- und Gasvorkommen vermutet. Die ersten Streitigkeiten um Territorialansprüche haben bereits stattgefunden.

Doch damit bewegen sich die Länder in einem Teufelskreis. Anstatt weitere Öl- und Gasreserven anzuzapfen, deren Verbrennung dann wiederum den Klimawandel antreibt, sollten sie auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien setzen.

Greenpeace fordert den Arktisrat auf, ein deutliches Signal auszusenden: für eine drastische Senkung des CO2-Ausstoßes; für ein Moratorium auf die Ausbeutung der arktischen Gewässer; für ein übergreifendes multilaterales Abkommen, das der Arktisregion und ihren Bewohnern höchsten Schutz bietet.

Die Tagung am 10. und 11. dient der Vorbereitung auf ein Ministertreffen des Arktisrates am 28. und 29. April 2009 im norwegischen Tromsoe, jenseits des Polarkreises.

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