Jetzt spenden
Die apokalyptischen Reiter in Kopenhagen, Dezember 2012
Christian Åslund / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Für Millionen Menschen ist der Klimawandel eine Frage von Leben und Tod, sagt Sini Harkki von Greenpeace. Trotzdem scheinen die Staatschefs die Bedeutung der Krise noch immer nicht zu begreifen. Sie sollen endlich aufhören, mit dem Planeten zu pokern. Die Karten müssen auf den Tisch. Nur ein faires, starkes und verbindliches Abkommen kann die Reiter bannen.

Für ihre Aktion griffen die Greenpeace-Aktivisten ein Bild aus der Bibel auf. Das weiße Pferd - die Pest - verkörpert die verheerenden gesundheitlichen Folgen des Klimawandels. Seuchen wie Malaria und Denguefieber werden durch die globale Erwärmung gefördert und weiter verbreitet. Eine Modellrechnung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) zeigt, dass die Malaria auch auf Teile Europas und Nordamerikas übergreifen könnte. Unterernährung wird die Menschen noch anfälliger für Krankheiten machen.

Das rote Pferd steht für Krieg und gewaltsame Konflikte. Der Klimawandel verändert die Bedingungen für Besiedlung, Landwirtschaft, den Abbau von Bodenschätzen und das Transportwesen. Die Verknappung der Ressourcen, auch des Trinkwassers, wird regional zum Kampf um die Lebensgrundlagen führen. Flüchtlingsmassen und Machtverschiebungen bergen den Zündstoff für große internationale Konflikte.

{image}Das schwarze Pferd bringt den Hunger. Durch den Klimawandel verändern sich weltweit die Bedingungen für die Nahrungsproduktion. In einigen tropischen Regionen kann schon eine Erwärmung um ein bis zwei Grad die Ernten zerstören. Häufigere und stärkere Überschwemmungen wie auch Dürren bedrohen den Ackerbau.

Das falbfarbene Pferd bringt den Tod. Schon jetzt sterben nach Schätzungen des Global Humanitarian Forum jedes Jahr 300.000 Menschen durch den Klimawandel. Es wird erwartet, dass diese Zahl bis 2030 auf eine halbe Million jährlich ansteigt.

  • Die apokalyptischen Reiter in Kopenhagen, Dezember 2012

    Die apokalyptischen Reiter

    Überspringe die Bildergalerie
  • Die apokalyptischen Reiter in Kopenhagen, Dezember 2012

    Die apokalyptischen Reiter

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/klimanotstand

Klimanotstand jetzt!

Klimanotstand jetzt! Bundeskanzler Merz muss uns gegen Hitze, Flut und Dürre schützen: Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, mehr Naturschutz und finanzielle Hilfe für Städte und Kommunen.

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Gruppe von Jugendlichen auf historischem Platz schützen sich mit Regenschirmen vor der Sonn

Mehr zum Thema

Vor dem Bundesverfassungsgericht präsentieren mehrere Kläger:innen Klimaschutz-Banner und die Zahl der Zukunftskläger:innen: 54.000

Zukunftsklage: Für mehr Klimaschutz

Greenpeace und Germanwatch haben gemeinsam mit über 54.000 Mitkläger:innen Klima-Verfassungsbeschwerde eingereicht. Die Regierung ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse und notwendige Maßnahmen.

mehr erfahren über Zukunftsklage: Für mehr Klimaschutz
Ein kleiner Schatten eines Straßenbaums auf versiegeltem Boden

Mehr Raum für Stadtnatur

Verformte Straßenbahngleise, Tropennächte, Unwetter – das sind nur ein paar Folgen des historischen Hitze-Wochenendes Ende Juni in Deutschland. Wie sich Städte besser schützen können.

mehr erfahren über Mehr Raum für Stadtnatur
Heavy Rain Disaster in Southwest Germany

Fünf Jahre Flut im Ahrtal

Die Schäden der verheerenden Flut 2021 im Ahrtal und an der Erft sind größtenteils beseitigt. Doch die Angst bleibt zurück: Wann trifft Deutschland das nächste Jahrhunderthochwasser?

mehr erfahren über Fünf Jahre Flut im Ahrtal
Korallen im Seringapatam-Riff, Australien

Die Erwärmung der Meere

Die Weltmeere sind so warm wie nie zuvor um diese Jahreszeit. Warum das weit mehr als ein Wetterrekord ist – und was das für Mensch und Natur bedeutet.

mehr erfahren über Die Erwärmung der Meere
Dürre beeinträchtigt den Wasserstand des Rheins in Deutschland

Hitzewelle und Klimakrise

Eine Hitzewelle ist noch keine Klimakrise – aber mehrere sind es schon. Warum wir fast 40 Grad im Sommer nicht einfach als „heißes Wetter“ abtun sollten.

mehr erfahren über Hitzewelle und Klimakrise
Kajaks, Kanus und Schwimmer:innen im Wasser, auf einem schwimmenden Banner steht: Klimakrise ist Fluchtgrund!

Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt

Klimawandel und Umweltzerstörung sind schon heute oft ein Auslöser für Flucht und Abwanderung. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe verschärfen das Problem. Es ist Zeit, zu handeln!

mehr erfahren über Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt