Skip to main content
Jetzt spenden
Feierliche Einweihung der Beluga als Mahnmal in Gorleben 05/17/2013
Bente Stachowske / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Einweihungszeremonie findet zusammen mit den Eigentümern des Grundstücks, der Familie von Bernstorff, und Anti-Atom-Initiativen aus dem Wendland statt. Sie wenden sich damit gemeinsam mit Greenpeace gegen das geplante Endlagersuchgesetz, das Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) am Morgen in den Bundestag einbrachte."Wir fordern die Mitglieder des Bundestages auf, dem Gesetz nicht zuzustimmen, da es wieder einmal nur auf den untauglichen Salzstock Gorleben hinausläuft", sagt Mathias Edler Greenpeace-Atomexperte. "Das Endlagersuchgesetz weist schwerwiegende Mängel auf, die einen echten und ehrlichen Neuanfang blockieren".Greenpeace kritisiert, dass der geologisch ungeeignete Salzstock Gorleben auch im neuen Suchgesetz nicht ausgenommen wurde. Der enge Zeitplan, der für die Endlagersuche vorgesehen ist, die geplante zeitliche Abfolge der Suche sowie die ungeklärte Kostenfrage bergen die Gefahr, dass die Castoren am Ende doch wieder nach Gorleben rollen.

Gesetz macht Bürgerbeteiligung unmöglich

Der aktuelle Gesetzentwurf soll mit dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgung eine Behörde mit enormen Kompetenzen schaffen. Sie soll über die Auswahl möglicher Standorte und die Einhaltung der Kriterien entscheiden, Ergebnisse für den Bundestag vorformulieren und außerdem der geplanten Enquete-Kommission zuarbeiten und die Bürgerbeteiligung abwickeln. Von Transparenz und Ergebnisoffenheit keine Spur."Eine Endlagersuche auf Augenhöhe mit den Bürgern macht Altmaier mit diesem Gesetz unmöglich", sagt Edler. Der Gesetzentwurf, der noch vor der Sommerpause verabschiedet werden soll, ist völlig überstürzt: Bevor Ergebnisse aus der Kommission - deren Besetzung übrigens noch vollkommen unklar ist - vorliegen, soll hier die Endlagersuche in ein Gesetz zementiert werden.

Endlagersuche braucht "starkes gesellschaftliches Fundament"

Greenpeace fordert, dass die Parteien sich zunächst in einem ersten Rahmengesetz zum gemeinsamen Ziel der Suche nach dem bestmöglichen Endlager verpflichten. Sodann sollte die Besetzung und Aufgabe der Enquete-Kommission festgelegt werden. Diese muss zuallererst ein gerechtes Suchverfahren erarbeiten und dann Vorschläge erarbeiten, die nur in Austausch und Diskussion mit allen betroffenen Bürgern angenommen werden dürften. Erst nach all diesen Schritten kann ein sinnvolles Endlagersuchgesetz entstehen."Nur mit Beteiligung der Bürger stellen wir die Endlagersuche auf ein starkes gesellschaftliches Fundament, das den Verfahrenszeitraum von mindestens sechs Legislaturperioden auch überlebt", sagt Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler. Greenpeace fordert den Bundesumweltminister auf, 35 Jahre Lug und Trug bei Endlagersuche endlich zu beenden und mit einem ehrlichen, transparenten und ergebnisoffenen Suchverfahren neu zu starten. 

  • Feierliche Einweihung der Beluga als Mahnmal in Gorleben 05/17/2013

    Letzte Reise der Beluga

    Überspringe die Bildergalerie
  • Feierliche Einweihung der Beluga als Mahnmal in Gorleben

    Letzte Reise der Beluga

    Überspringe die Bildergalerie
  • Die Beluga hat einen neuen "Heimathafen" 05/17/2013

    Neuer "Heimathafen"

    Überspringe die Bildergalerie
  • Die Beluga als Mahnmal in Gorleben 05/17/2013

    Mahnmal in Gorleben

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie
Greenpeace Konzept zu einem Endlagersuchverfahren

Greenpeace Konzept zu einem Endlagersuchverfahren

14 | DIN A4

622.49 KB

Herunterladen

Jetzt mitmachen

Du willst Teil der Energiewende sein?

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Dann besuche in unserer Mitmach-Community Greenwire die Energiewende-Themengruppe und tausche dich mit Anderen aus, finde weitere Mitmachangebote und erfahre mehr über unsere Kampagnen.

Hier lang zur Themengruppe-Energiewende

Themengruppe auf

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Mehr zum Thema

Shut Down of Nuclear Power Plants: AKW Dinosaur in Berlin

Am Ende der Atomkraft

  • 15.04.2023

Welche Wirkung die Gnadenfrist für deutsche Atomkraftwerke hatte, zeigt eine Studie im Auftrag von Greenpeace und Green Planet Energy: kaum eine. Der Abschied von der Atomkraft fällt leicht.

mehr erfahren
Last Resistance Party in Gorleben, Germany

Adieu, Atomkraft

  • 14.04.2023

Nach Jahrzehnten des Protestes steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Roland Hipp, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, blickt zurück - und mit Freude in die Zukunft.

mehr erfahren
Projection for Final Shutdown at Neckarwestheim NPP

Die Mär von der Renaissance der Atomkraft

  • 05.04.2023

Auch wenn vielerorts eine “Renaissance der Atomkraft” herbeigeredet wird, die Fakten sprechen dagegen: Atomenergie ist in Deutschland, im Rest Europas und weltweit auf dem absteigenden Ast.

mehr erfahren
Projektion zum Atomausstieg am AKW Isar 2

Atomkraftwerke abschalten

  • 03.04.2023

Atomkraft ist nicht nur riskant, sondern auch keine Lösung für die Energiekrise. Vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe fordern Greenpeace-Aktivist:innen, die deutschen AKW endlich abzuschalten.

mehr erfahren
"Shut Down"-Projektion am AKW Emsland

Atomausstiegsfest

  • 03.04.2023

Die Vorfreude steigt: Nach jahrzehntelangem Einsatz vieler mutiger Menschen steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Diesen Erfolg wollen wir mit euch feiern. In München und Berlin!

mehr erfahren
Balloons on the 'Plein' at The Hague

Scheinlösung Kernfusion

  • 27.03.2023

Ein technologischer Meilenstein, aber kein Modell für die Zukunft: Warum der gelungene Versuch der Kernfusion nicht die Probleme der Gegenwart löst.

mehr erfahren