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Bei der Aktion Ende August waren sechs Aktivisten auf das Kraftwerk geklettert und hatten dort Banner mit der Forderung Nukes out of Africa (Atomkraft raus aus Afrika) angebracht. Sechs weitere Greenpeacer fuhren die Schlauchboote, mit denen die Kletterer zum AKW gelangt waren. Sie wurden von der südafrikanischen Küstenwache verhaftet, weil sie in den Hafen eingedrungen waren, der als militärisches Sperrgebiet gilt.

Das Koeberg-Atomkraftwerk - das einzige auf dem afrikanischen Kontinent - ist schlecht gesichert. Mit den lokalen Behörden abgestimmte Notfallpläne zur Evakuierung der Bevölkerung im Fall eines Atomunfalls existieren gar nicht, obwohl die südafrikanischen Gesetze dies vorschreiben. Greenpeace Atom-Experte Mike Townsley forderte die zuständigen Behörden auf, sich um diese Skandale zu kümmern: Sie sind ein weiterer Grund, warum Afrikas erstes Atomkraftwerk auch das letzte sein sollte.

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