Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Nonylphenol darf in der EU nicht eingesetzt werden, findet sich aber als Rückstand in importierten Konsumgütern wie Textilien. Aus den Haushalten kann es über das Abwasser in die Flüsse gelangen. Es ist extrem giftig für Wasserlebewesen und wirkt sich schädlich auf das menschliche Hormonsystem aus.

Die Chemikalie wird in der asiatischen Textilindustrie eingesetzt, vor allem in China. Dort lassen große internationale Textilfirmen ihre Ware herstellen. Die Rückstände in der Kleidung sind zwar meistens zu gering, um die Gesundheit der Endverbraucher zu gefährden. In China aber, wo die Kleidungsstücke vor dem Export gewaschen werden, verseucht Nonylphenol die Flüsse und damit das Trinkwasser von Millionen Menschen.

Greenpeace hat im Juli 2011 eine Kampagne gegen gefährliche Chemikalien in der Kleidung gestartet: Detox (Entgiftet unsere Kleidung). Ziel ist, große Textilhersteller davon zu überzeugen, dass schädliche Substanzen aus der Produktion verbannt werden müssen. Adidas, Nike und Puma haben bereits reagiert. Bis 2020 wollen sie schädliche Substanzen wie Nonylphenol aus dem Produktionsprozess ihrer Textilien entfernen.

Die Flusstour in Tschechien ist ein Teil der Detox-Kampagne. Sie soll dokumentieren, wie weit auch europäische Flüsse durch Rückstände aus der Textilienherstellung beeinträchtigt werden können. Entlang der Route werden die Aktivisten den Naturlehrpfad River in Danger (Fluss in Gefahr) einrichten, der auf die Risiken des verschmutzten Wassers hinweist.

Ende der Gallerie
Schmutzige Wäsche (Teil 2): Zum Trocknen aufgehängt

Schmutzige Wäsche (Teil 2): Zum Trocknen aufgehängt

32 | DIN A4

4.58 MB

Herunterladen

Mehr zum Thema

Clothes Swapping Party in Hamburg

Größte Kleidertausch-Party

  • 03.04.2023

Tauschen statt Kaufen: Die größte Kleidertausch-Party von Greenpeace findet vom 28. - 30. April 2023 in Hamburg statt.

mehr erfahren
Waste and Reusable for Food To Go

Mehrweg ist Pflicht für die Gastronomie

  • 29.03.2023

Recherche zeigt: Besonders Fastfood-Ketten und Lieferdienste setzen die Mehrweg-Angebotspflicht zum Mitnehmen von Speisen und Getränken nicht um. Greenpeace startet deshalb ein Meldeportal.

mehr erfahren
Produktfoto von verschiedenen Kunststoffartikeln, darunter Gabeln, Löffel, Flaschen und Verschlüsse, Verpackungen und Strohhalme aus Kunststoff.

10 Tipps für weniger Plastik

  • 15.03.2023

Verpackungsfolien, Einweggeschirr, Abreißtüten: Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – und doch gar nicht so schwer zu vermeiden. Wir haben dazu ein paar Tipps.

mehr erfahren
Aktivist:innen vorm Bundeskanzleramt

Umweltschutz und Menschenrechte im Lieferkettengesetz

  • 06.12.2022

Sowohl das deutsche als auch das europäische Lieferkettengesetz bleibt weit hinter den Forderungen von Greenpeace und anderen Organisationen zurück. Aktivist:innen übergaben in Berlin eine Petition.

mehr erfahren
Plastik am Kopf einer Schildkröte unter Wasser

Auf dem Weg zu einem globalen Plastik-Vertrag

  • 01.12.2022

Eine historische Chance: Die UN-Verhandlungen über ein verbindliches globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung starten in Uruguay.

mehr erfahren
Protestierende mit Googlemaps-Pin vor Amazon Konzernzentrale am Black Friday

Black Friday: Amazon befeuert Klima- und Artenkrise

  • 25.11.2022

Naturzerstörung als Geschäftsmodell – das ist Amazons Motto. Am Black Friday, dem Symbol und Höhepunkt des Konsum-Irrsins, protestieren Greenpeace-Aktivist:innen dagegen.

mehr erfahren