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Nach der Katastrophe vor achtzehn Jahren in der indischen Stadt hat der US-amerikanische Chemiekonzern Union Carbide die Fabrik geschlossen. Zurück blieben hunderte Tonnen Chemikalien und Pestizide. Wiederholt wurden Union Carbide und nach einer Firmen-Fusion Dow Chemical aufgefordert, das Gelände gründlich zu reinigen und zu entgiften. Die Chemie-Multis kamen den Forderungen aber nie nach. Als fünfzehn Jahre nach der Gas-Katastrophe Wissenschaftler für Greenpeace das Gelände untersuchten, stellten sie fest, dass die zurückgebliebenen Gifte inzwischen ins Erdreich und Grundwasser eingedrungen waren. Das Gelände stellt eine massive Gesundheitsgefahr dar.

Es ist überraschend, dass die indische Regierung uns verhaftet, statt uns zu unterstützen, sagte der Geschäftsführer von Greenpeace Indien, Anantha Padmanabhan. Wenn sich hier jemand kriminell verhält, dann ist es die Firma Dow als neuer Besitzer von Union Carbide, die die Gifte hierließ. Und nicht die Menschen, die hier friedlich sauber machen wollten. Und er fügt an: Das Bhopal-Desaster wird nicht enden, bevor nicht Dow Chemicals Bhopal gründlich gereinigt hat, für medizinische Unterstützung und sauberes Trinkwasser sorgt und den Überlebenden einen gerechten Schadensersatz zukommen lässt. Der Chemieunfall forderte Anfang Dezember 1984 in den ersten Tagen rund 8.000 Todesopfer. Über eine halbe Million Menschen wurden verletzt. (mir)

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