Skip to main content
Jetzt spenden
Greenpeace Thailand nimmt Sedimentproben am Samrong-Kanal, August 2010
Athit Perawongmetha / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Bereits letzten Monat hatte Greenpeace darauf hingewiesen, dass die Kanäle rund um den Chao Phraya, einen der wichtigsten Flüsse des Landes, stark mit Chemikalien belastet sind. An diesen Kanälen sind viele Fabriken angesiedelt, die ihre Abwässer direkt in die Kanäle einleiten. Besonders problematisch ist die Textilindustrie. Diese verwendet in Thailand noch Azofarbstoffe, deren Zerfallsprodukte krebserregend sind. In Europa sind diese Farben deshalb in der Textilproduktion verboten.

Greenpeace wies in den Kanälen viele Schwermetalle nach sowie Stoffe, die Krebs erregen oder den Hormonhaushalt stören. Die Schwermetallkonzentration in den Sedimenten zeigt, dass die Stoffe schon über lange Zeit in die Kanäle eingeleitet werden, sagt Ply Pirom, Chemieexperte von Greenpeace Südostasien.

Die Aktivisten werden die neuen Sedimentproben den Verantwortlichen übergeben, um auf deren Nachlässigkeit im Umweltschutz hinzuweisen. Sie fordern, dass die Regierung die Industrien dazu verpflichtet, ihre Schadstofffreisetzungen offenzulegen. Außerdem soll sie einen Aktionsplan aufstellen, mit dem das Einleiten giftiger Chemikalien in die Flüsse zunächst reduziert und schließlich vollständig verboten wird.

Mehr zum Thema

Waste and Reusable for Food To Go

Mehrweg wird Pflicht für Gastronomie

  • 18.01.2023

Seit Anfang Januar muss die Gastronomie neben Plastik-Wegwerfverpackungen verpflichtend Mehrweglösungen als Alternative anbieten. Das hat Greenpeace mit einer bundesweiten Recherche überprüft.

mehr erfahren
Aktivist:innen vorm Bundeskanzleramt

Umweltschutz und Menschenrechte im Lieferkettengesetz

  • 06.12.2022

Sowohl das deutsche als auch das europäische Lieferkettengesetz bleibt weit hinter den Forderungen von Greenpeace und anderen Organisationen zurück. Aktivist:innen übergaben in Berlin eine Petition.

mehr erfahren
Plastik am Kopf einer Schildkröte unter Wasser

Auf dem Weg zu einem globalen Plastik-Vertrag

  • 01.12.2022

Eine historische Chance: Die UN-Verhandlungen über ein verbindliches globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung starten in Uruguay.

mehr erfahren
Protestierende mit Googlemaps-Pin vor Amazon Konzernzentrale am Black Friday

Black Friday: Amazon befeuert Klima- und Artenkrise

  • 25.11.2022

Naturzerstörung als Geschäftsmodell – das ist Amazons Motto. Am Black Friday, dem Symbol und Höhepunkt des Konsum-Irrsins, protestieren Greenpeace-Aktivist:innen dagegen.

mehr erfahren
Mitarbeiterin hält im Labor einen roten High Heel-Stiefel

Mehr SHEIN als Sein

  • 23.11.2022

Mit täglich bis zu 9.000 neuen Artikeln befeuert der Online-Gigant SHEIN den Durchlauf in Kleiderschränken weltweit. Wie dreckig die Produktion ist, zeigt der neue Greenpeace-Test.

mehr erfahren
Greenpeace Aktive halten beim Make Something Day in Berlin Hände mit "Ressourcenschutz fürs Klima" hoch

Systemwandel selbermachen

  • 18.11.2022

Vom 19. bis zum 27. November findet erneut die MAKE SMTHNG Week statt. Maker:innen zeigen weltweit und in Deutschland, dass ein nachhaltiges Leben möglich ist – und Spaß macht.

mehr erfahren