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Greenpeace Thailand nimmt Sedimentproben am Samrong-Kanal, August 2010
Athit Perawongmetha / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Bereits letzten Monat hatte Greenpeace darauf hingewiesen, dass die Kanäle rund um den Chao Phraya, einen der wichtigsten Flüsse des Landes, stark mit Chemikalien belastet sind. An diesen Kanälen sind viele Fabriken angesiedelt, die ihre Abwässer direkt in die Kanäle einleiten. Besonders problematisch ist die Textilindustrie. Diese verwendet in Thailand noch Azofarbstoffe, deren Zerfallsprodukte krebserregend sind. In Europa sind diese Farben deshalb in der Textilproduktion verboten.

Greenpeace wies in den Kanälen viele Schwermetalle nach sowie Stoffe, die Krebs erregen oder den Hormonhaushalt stören. Die Schwermetallkonzentration in den Sedimenten zeigt, dass die Stoffe schon über lange Zeit in die Kanäle eingeleitet werden, sagt Ply Pirom, Chemieexperte von Greenpeace Südostasien.

Die Aktivisten werden die neuen Sedimentproben den Verantwortlichen übergeben, um auf deren Nachlässigkeit im Umweltschutz hinzuweisen. Sie fordern, dass die Regierung die Industrien dazu verpflichtet, ihre Schadstofffreisetzungen offenzulegen. Außerdem soll sie einen Aktionsplan aufstellen, mit dem das Einleiten giftiger Chemikalien in die Flüsse zunächst reduziert und schließlich vollständig verboten wird.

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