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Aktion im Hafen von Tokio
Greenpeace

Greenpeace fordert Anlandungsverbot in Japan

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Das Schiff hatte im Januar mehrere hundert Tonnen Walfleisch vom Fabrikschiff Nisshin Maru übernommen. Greenpeace hatte versucht, die illegale Übergabe in den antarktischen Gewässern zu verhindern.

Der Versorger, der die Fangflotte mit Treibstoff ausrüstet, läuft unter panamaischer Flagge. Greenpeace hatte bereits letzte Woche Videobeweise der illegalen Übergabe bei der Botschaft Panamas in Tokio und beim japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie vorgelegt. Das Verladen von Walfleisch auf die Oriental Bluebird ist ein Verstoß gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES, das den Handel mit Produkten bedrohter Tier- und Pflanzenarten reguliert.

Japans tödliches Forschungsprogramm ist eine nationale Schande, sagt Junichi Sato, Leiter der Greenpeace-Kampagne in Japan. Es ist gespickt mit illegalen Machenschaften. Internationales Recht wird gebeugt, gebrochen oder umgangen. Damit wird das gute Verhältnis zur internationalen Staatengemeinschaft und die japanische Reputation aufs Spiel gesetzt. Der Walfang muss aufhören!

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