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Greenpeace / Zwaneveld

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Die Liste der Verstöße und Verbrechen, in die die Mumrinskij verwickelt ist und war, ist lang. Immer wieder taucht der Name im Zusammenhang mit sogenannter Fisch-Wäsche auf. Die Mumrinskij, ein Kühlschiff, übernimmt dabei illegal in der Barentssee gefangenen Kabeljau und bringt ihn an Land. Die Frachtbücher für die Ladung werden frisiert, so dass nicht mehr nachzuvollziehen ist, dass es sich um illegal gefangenen Fisch handelt. Aufforderungen und Anweisungen der norwegischen Küstenwache werden schon mal ignoriert.

So geschehen am 12. Juni dieses Jahres. Die norwegische Küstenwache beobachtete, wie von einem bekannten Piratenfischer Ladung übernommen wurde. Die Murminskij entwischte ohne Strafe. Und tauchte am Samstag in Eemshaven auf, um ihre Ladung beim dänischen Kühlhausbetreiber Sealane Cold Storage BV abzuliefern.

In einem fort bricht die Murminskij Gesetze, die dazu dienen, den weltweit letzten einigermaßen gesunden Kabeljaubestand vernünftig zu bewirtschaften, sagt Farah Obaidullah, Meeresexpertin von Greenpeace Niederlande. Wenn sie wieder auslaufen darf, kann man sich ausrechnen, dass sie ihr illegales Treiben fortführt. Gegenwärtig brechen überall die Fischbestände zusammen, da können doch die Regierenden nicht bei jedem ertappten Piratenfischer beide Augen zudrücken. Das Schiff muss verschrottet werden. Und der Besitzer sollte sich wegen Fischdiebstahls verantworten müssen.

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