Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Bis vor kurzem standen die Gewässer rund um die Inseln des Golfs von Kalifornien noch unter Schutz, doch nun lässt die mexikanische Regierung wieder Fischtrawler dorthin ziehen. Sie zerstören fruchtbare unterseeische Berge, die reiche Fischbestände wie große Hammerhai-Schulen beheimaten. Die Welternährungsorganisation FAO warnt nun vor dem drohenden Zusammenbruch einiger Fischbestände. Erste alarmierende Zeichen von Überfischung sind bereits festzustellen.

Sollte sich an der fischereiwirtschaftlichen Situation nichts ändern, könnte der Vaquita, ein kleiner Schweinswal, als Erster vom Aussterben bedroht sein. Jeglicher Handel mit Vaquitas ist durch das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES verboten. Sie befinden sich bereits auf der Roten Liste des Weltnaturschutz-Dachverbandes IUCN. Doch nach wie vor sterben Vaquitas in Stellnetzen, die eigentlich für Haie, Rochen und Makrelen ausgebracht werden. Auch die Fischerei nach Shrimps, unter anderem für den deutschen Markt, fordert Opfer.

Greenpeace kämpft vor Ort für den Erhalt der Artenvielfalt und hat Erfolg: Im November erklärt die mexikanische Regierung ein Meeresgebiet von der Größe der Hansestadt Bremen zum Schutzgebiet. Es liegt rund um die Insel Espiritu Santo im Süden des Golfs von Kalifornien.

Ende der Gallerie

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/echter-meeresschutz-jetzt-w

Echter Schutz für mindestens 30% unserer Ozeane!

Das Herz unseres Planeten ist in Gefahr! Trotz neuem UN-Schutzabkommen bedrohen Überfischung und Tiefsee-Bergbau unsere Ozeane. Ein Vertrag allein rettet keine Wale – wir müssen jetzt Druck machen! Unterschreibe auch du die Petition „Mission 30x30: Lebensraum Meer“ Danke!

Jetzt unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Rescue Operation for a Stranded Humpback Whale in the Baltic Sea

Mehr zum Thema

Rescue operation for a stranded humpback whale in the Baltic Sea - March 28

Verirrter Buckelwal in der Ostsee

Ein Buckelwal strandete vor Timmendorfer Strand und rang um sein Leben. Zwischenzeitlich konnte er sich befreien, aktuell befindet er sich in der Wismarer Bucht.

mehr erfahren über Verirrter Buckelwal in der Ostsee
Zwei Aktive von Greenpeace mit Banner "Stoppt den Tiefseebergbau" und pinker Krake vor dem Reichstagsgebäude in Berlin

Raubbau an der Tiefsee

Bei den Verhandlungen der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) zum Tiefseebergbau im März 2026 gab es gemischte Signale.

mehr erfahren über Raubbau an der Tiefsee
Sea Anemone (Urticina crassicornis) in the Arctic

Kritische Rohstoffe: Tiefseeraubbau unnötig

Kritische Mineralien sind rar. Trotzdem braucht es für die Energiewende keine Ausbeutung der Tiefsee, das zeigt eine neue Studie im Auftrag von Greenpeace.

mehr erfahren über Kritische Rohstoffe: Tiefseeraubbau unnötig
Greenpeace-Meeresexpertin Franziska Saalmann mit Fernglas auf der Schiffsbrücke

Einsatz für Tiefseeschutz

Erneut war Greenpeace mit dem Schiff Witness in der Arktis unterwegs, um das von Norwegen für Tiefseebergbau vorgesehene Gebiet zu untersuchen und sich für seinen Schutz einzusetzen.

mehr erfahren über Einsatz für Tiefseeschutz
Aktivisti protestieren vor einem Tiefseebergbauindustrieschiff

Ein Konzern auf Beutezug in der Tiefsee

Was wie ein Politthriller klingt, ist bittere Realität: Die Tiefsee ist Zielscheibe eines Konzerns, der keine Skrupel kennt – The Metals Company.

mehr erfahren über Ein Konzern auf Beutezug in der Tiefsee
Walflosse ragt aus dem Ozean

Norwegen stoppt vorerst Tiefseebergbau - Wale in der Arktis atmen auf

Die Norwegische See ist ein Hotspot der Artenvielfalt. Nach starkem Protest stellt Norwegen seine Tiefseebergbau-Pläne vorerst ein. Dies ist auch ein wichtiger Erfolg für die Wale der Arktis. Ihr Schutz ist dennoch noch nicht dauerhaft gesichert.

mehr erfahren über Norwegen stoppt vorerst Tiefseebergbau - Wale in der Arktis atmen auf