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Der Offshore-Hyball ist mit einem Steuerkabel, dem Umbilical, an die Surface-Unit angeschlossen. Durch dieses Steuerkabel erhält das eigentliche ROV sowohl die zum Einsatz erforderliche Energie als auch seine Steuerkommandos und schickt seinerseits die Bildsignale der eingebauten Videokamera sowie die Umgebungsdaten, etwa aktuelle Tauchtiefe und Kompassweisung auf den Monitor der Surface-Unit.

Das ROV wird mit Hilfe von vier Elektro-Propellermotoren angetrieben, die für den Vor- und Rücktrieb, sowie für das Auf- und Abtauchen sorgen. Insgesamt vier dimmbare Scheinwerfer sorgen für ausreichende Beleuchtung. Derzeit ist unser ROV ausgestattet mit einer einfachen Videokamera und einem Drei-Klauen Greifer (Manipulator), mit dem es selbst fest geklammert werden, bzw. einfache Gegenstände greifen und halten kann.

Zusätzlich kann der Offshore-Hyball mit einer digitalen Fotokamera ausgestattet werden, die einfache Videoeinheit kann problemlos durch ein hochauflösende Kamera ersetzt werden, sodass Bildmaterial in TV-Qualität erzeugt werden kann.

Die Höchsttauchtiefe für den Offshore-Hyball ist auf 300 Meter begrenzt, bei starker Strömung und Wellengang müssen entsprechende technische Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Grundsätzlich kann das Gerät sowohl vom Schiff als auch von Land aus eingesetzt werden.

Der Offshore-Hyball ist ein klassisches Inspektions-ROV, konzipiert in erster Linie zur Inspektion und Kontrolle technischer Anlagen und Bauteile unter Wasser. Es wird in der Regel entweder dort eingesetzt, wo die Arbeit für Taucher nicht oder nur unter hohem Aufwand möglich ist oder aber als vorbereitendes Erkundungsgerät, um einen nachfolgenden Einsatz von Tauchern effektiver planen zu können.

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