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22 Januar 2008: Ein Greenpeace-aSchlauchboot versucht das japanische Walfänger-Fabrikschiff "Nisshin Maru" daran zu hindern, Treibstoff vom Versorgungsschiff "Oriental Bluebird" zu übernehmen. Die beiden Schiffe befinden sich im Walschutzgebiet des Südpol
Jiri Rezac/Greenpeace

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Die Oriental Bluebird ist nun auf der Suche nach einem anderen Billigflaggenstaat, der die Verstöße der Schiffseigner gegen internationale Gesetze zum Schutz der Umwelt deckt, sagt Bettina Walter, Meeresexpertin von Greenpeace. Wir fordern von der japanischen Regierung, in Zukunft auf jegliche Dienste der Oriental Bluebird zu verzichten und die Gelegenheit zu nutzen, die gesamte japanische Walffangflotte einzumotten und den Walfang im Südpolarmeer einzustellen.

Die Oriental Bluebird versorgt nicht nur die japanische Walfangflotte im Südpolarmeer mit allem Notwendigen, sie fungiert zudem als Transportschiff, um das Walfleisch nach Japan zu bringen. Derzeit befindet sich die japanische Walfangflotte in ihrem japanischen Heimathafen Shimonoseki. Die Flotte wird in wenigen Wochen erneut zum Walfang ins Südpolarmeer aufbrechen.

Im Januar 2008 protestierten Greenpeace-Aktivisten im Südpolarmeer gegen das illegale Auftanken des japanischen Walfangfabrikschiffes Nisshin Maru durch den Versorgungstanker Oriental Bluebird innerhalb des antarktischen Schutzgebietes.

Den Aktivisten gelang es, ihr siebeneinhalb Meter langes Schlauchboot zwischen die beiden über 129 Meter langen Schiffe zu manövrieren. Greenpeace forderte damals die zuständigen Behörden in Panama auf, die Oriental Bluebird zurückzurufen oder dem Tanker aufgrund der Umweltgefährdung der Antarktis die Flagge zu entziehen.

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