Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Demo fand zum Auftakt der UN-Biodiversitätskonferenz (CBD) statt. Verkleidet als Urwaldtiere, Bäume und Schmetterlinge zogen die Kids for Earth von den Rheinauen zum Tagungszentrum der CBD.

Dort übergaben die Kinder auf der Haupttribüne 115.000 Unterschriften an Umweltminister Sigmar Gabriel, die Bonner Bürgermeisterin Bärbel Diekmann und den Generalsekretär der CBD Ahmed Djoghlaf. Mit Hilfe dieser Unterschriften fordern sie die deutsche Regierung auf, sich für den Urwald- und Klimaschutz einzusetzen.

Mara (15) war auch dabei. Sie hätte nicht gedacht, dass es so bunt wird. Es war wirklich super toll, berichtete sie. Besonders schön war, dass auch Kids aus anderen Ländern dabei waren. Zum Beispiel ein Junge aus dem Amazonas-Gebiet. Er konnte uns natürlich seine ganz persönlichen Eindrücke vom Urwaldschwund erzählen. Das Ganze war schon sehr beeindruckend!.

Die Kids for Earth setzen sich seit Anfang März für die Urwälder und das Klima ein. Sie sammelten Unterschriften, organisierten Ausstellungen und malten Banner für die Demo. Ihr Motto lautet: Urwaldschutz ist Klimaschutz.

Dazu Paul Lüdemann (13) aus Delmenhorst: Urwälder sind Schatzkammern der Artenvielfalt und die Klimaanlage des Planeten. 20 Prozent der weltweiten Treibhausgase stammen aus Abholzung und Brandrodung der Wälder. Das sind mehr klimaschädliche Abgase, als alle Autos und Flugzeuge der Welt ausstoßen! Wir Kids for Earth wollen, dass die in Bonn versammelten Politiker endlich die Zerstörung der letzten Urwaldparadiese beenden.

Zusammen mit Veronica aus Brasilien hat Paul auf der CBD-Eröffnungszeremonie eine Rede gehalten. Darin fordern die Beiden - stellvertretend für alle Kids - die Konferenzteilnehmer auf, sich jetzt für den Urwaldschutz und damit für das Klima stark zu machen. Schließlich geht es um die Zukunft der Kinder auf der ganzen Welt! Nach der bewegenden Rede ist Umweltminister Gabriel auf Paul zu gegangen und hat ihm zu seiner Rede gratuliert.

Artenverlust und Klimawandel kann nur gebremst werden, wenn ein weltweites Netz von Waldschutzgebieten geschaffen wird. Für die Einrichtung solcher Gebiete müssen die Industrienationen ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stellen. Als Gastgeberin der CBC sollte Angela Merkel diese Finanzierungs-Initiative starten. Deutschland könnte jährlich zwei Milliarden Euro aus dem Abbau klimaschädlicher Subventionen im Verkehrsbereich beisteuern.

  • Kids for Earth übergeben Unterschriften und Banner an Umweltminister Gabriel.

    Kids for Earth übergeben Unterschriften und Banner an Umweltminister Gabriel.

    Überspringe die Bildergalerie
  • Kids for Earth demonstration Bonn

    Kids for Earth demonstration Bonn

    Überspringe die Bildergalerie
  • Kids for Earth demonstration Bonn

    Kids for Earth demonstration Bonn

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/echter-meeresschutz-jetzt-w

Echter Schutz für mindestens 30% unserer Ozeane!

Das Herz unseres Planeten ist in Gefahr! Trotz neuem UN-Schutzabkommen bedrohen Überfischung und Tiefsee-Bergbau unsere Ozeane. Ein Vertrag allein rettet keine Wale – wir müssen jetzt Druck machen! Unterschreibe auch du die Petition „Mission 30x30: Lebensraum Meer“ Danke!

Jetzt unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Rescue Operation for a Stranded Humpback Whale in the Baltic Sea

Mehr zum Thema

Rescue operation for a stranded humpback whale in the Baltic Sea - March 28

Verirrter Buckelwal in der Ostsee

Ein Buckelwal strandete vor Timmendorfer Strand und rang um sein Leben. Zwischenzeitlich konnte er sich befreien, aktuell befindet er sich in der Wismarer Bucht.

mehr erfahren über Verirrter Buckelwal in der Ostsee
Zwei Aktive von Greenpeace mit Banner "Stoppt den Tiefseebergbau" und pinker Krake vor dem Reichstagsgebäude in Berlin

Raubbau an der Tiefsee

Bei den Verhandlungen der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) zum Tiefseebergbau im März 2026 gab es gemischte Signale.

mehr erfahren über Raubbau an der Tiefsee
Sea Anemone (Urticina crassicornis) in the Arctic

Kritische Rohstoffe: Tiefseeraubbau unnötig

Kritische Mineralien sind rar. Trotzdem braucht es für die Energiewende keine Ausbeutung der Tiefsee, das zeigt eine neue Studie im Auftrag von Greenpeace.

mehr erfahren über Kritische Rohstoffe: Tiefseeraubbau unnötig
Greenpeace-Meeresexpertin Franziska Saalmann mit Fernglas auf der Schiffsbrücke

Einsatz für Tiefseeschutz

Erneut war Greenpeace mit dem Schiff Witness in der Arktis unterwegs, um das von Norwegen für Tiefseebergbau vorgesehene Gebiet zu untersuchen und sich für seinen Schutz einzusetzen.

mehr erfahren über Einsatz für Tiefseeschutz
Aktivisti protestieren vor einem Tiefseebergbauindustrieschiff

Ein Konzern auf Beutezug in der Tiefsee

Was wie ein Politthriller klingt, ist bittere Realität: Die Tiefsee ist Zielscheibe eines Konzerns, der keine Skrupel kennt – The Metals Company.

mehr erfahren über Ein Konzern auf Beutezug in der Tiefsee
Walflosse ragt aus dem Ozean

Norwegen stoppt vorerst Tiefseebergbau - Wale in der Arktis atmen auf

Die Norwegische See ist ein Hotspot der Artenvielfalt. Nach starkem Protest stellt Norwegen seine Tiefseebergbau-Pläne vorerst ein. Dies ist auch ein wichtiger Erfolg für die Wale der Arktis. Ihr Schutz ist dennoch noch nicht dauerhaft gesichert.

mehr erfahren über Norwegen stoppt vorerst Tiefseebergbau - Wale in der Arktis atmen auf