Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Zwar gab es noch eine Abstimmung zur Vergabe einer Quote für Buckelwale, der entsprechende Antrag wurde aber abgelehnt. In den zu diesem Agendapunkt geführten Diskussionen wurden die unverrückbaren Positionen der Mitgliedsländer deutlich. Gift und Galle wurde verspritzt, Wale seien für den Rückgang der Fischbestände verantwortlich, die nichtvergebene Quote wäre ein Schlag ins Gesicht der Menschenrechte usw. usw - ein für andere internationale Völkerrechtsinstrumente vollkommen undenkbares und undiplomatisches Gebaren.

Die brasilianische Regierung verzichtete darauf, den Schutzgebietsvorschlag für den Südatlantik zur Abstimmung zu bringen. Greenpeace hätte eine Abstimmung zum Schutzgebiet begrüßt. Versteht dies aber als ein Zeichen der Walschutznationen in den Glauben in den Modernisierungsprozess der IWC, sagt Thilo Maack, Waleexperte bei Greenpeace.

Weiter: Jetzt ist die Walfängerseite dran einen vergleichbaren Schritt zu tun und zum Beispiel den Walfang im Walschutzgebiet der Antarktis einzustellen. Wir hoffen auf das südatlantische Schutzgebiet im nächsten Jahr.

Mehr zum Thema

Blauhai im Wasser

Haie kämpfen ums Überleben

  • 22.09.2022

Beim Schwertfischfang wird vier Mal mehr Hai gefangen als Schwertfisch. Das deckt ein neuer Greenpeace-Report auf. Er zeigt: Unsere Meere brauchen einen globalen Schutzvertrag

mehr erfahren
Protest against Shell's Seismic Blasting Plans in South Africa

Ölerkundung vor Südafrika rechtswidrig

  • 02.09.2022

Erfolg für den Meeresschutz: Shell darf vor der afrikanischen Wild Coast keine Schall-Untersuchungen durchführen.

mehr erfahren
Family Day in Hamburg

Familientag in Hamburg

  • 01.09.2022

Am 27. August trafen der Hamburger Familientag und der Tiefsee-Aktionstag aufeinander.

mehr erfahren
Baitball on Ningaloo Reef

Höchste Zeit für Hochseeschutz

  • 26.08.2022

Nur ein Hundertstel der Hohen See ist geschützt. Die UN verlangt mehr Meeresschutz und erarbeitet darum ein internationales Abkommen. Doch dessen Abschluss vertagt sich immer wieder.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Tiefsee-Arten vom Aussterben bedroht

  • 12.05.2022

Die Artenvielfalt in der Tiefsee ist bedroht – doch statt sie stärker zu stützen, soll bald in der Tiefe Bergbau betrieben werden. Dagegen protestiert Greenpeace in Rotterdam.

mehr erfahren
Eine stattliche Tristan Languste auf einem der Hänge des Tiefseebergs Vema, der mit Algen, Weichkorallen, Hydroiden, Bryozoen (Moostieren) und bunten Schwämmen bedeckt ist.

Tiefseeberg Vema: Artenvielfalt im Atlantik

  • 21.04.2022

Das Greenpeace-Aktionsschiff Arctic Sunrise hat bei einer Expedition zum Tiefseeberg Vema große Artenvielfalt und überraschende Forschungsergebnisse entdeckt.

mehr erfahren