Skip to main content
Jetzt spenden
Beluga II in der Ostsee, auf dem Segel das Logo "1:1 Riesen der Meere" aus dem Ozeaneum, Juni 2008
Bente Stachowske / Greenpeace

Erfolgreiches Jahr für Greenpeace-Ausstellung im OZEANEUM

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Wir freuen uns, dass wir mit der Ausstellung so viele Menschen erreichen und für die Meeresriesen begeistern können, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace. Die Besucher beeindruckt besonders die neue Multimedia-Inszenierung: Walgesänge und Meeresrauschen, kombiniert mit Lichteffekten und Projektionen, machen die Welt der Meeressäuger sinnlich erfahrbar.

Durch die Faszination für die Riesen der Meere entsteht bei vielen Menschen die Bereitschaft, sich für den Meeresschutz zu engagieren, stellt Brigitte Behrens fest. Wir konnten im OZEANEUM mehrere tausend Unterschriften für Aktionen zum Meeresschutz sammeln und viele neue Spender gewinnen.. Der Lebensraum der Wale ist durch den Klimawandel und durch Überfischung durch die industrielle Fischerei bedroht. Auch Verschmutzung durch Müll und Lärm macht den Tieren zu schaffen, wie die Ausstellung sinnlich vermittelt.

Zum ersten Geburtstag des OZEANEUMs am 11. Juli wird erstmal gefeiert: Höhepunkt ist der Besuch des Greenpeace-Aktionsschiffs Beluga II. Auf dem Schiff werden die Ergebnisse der jüngsten Fahrt in die Nordsee vorgestellt. Greenpeace hatte bei seinem Einsatz für Meeresschutzgebiete im vergangenen Jahr Felsbrocken vor dem Sylter Außenriff versenkt, um der Grundschleppnetzfischerei entgegenzuwirken und die Ansiedlung von Lebewesen am Meeresgrund zu fördern.

An Bord der Beluga II ist ebenfalls eine Ausstellung zum Thema Meeresschutzgebiete zu sehen und Experten halten Vorträge zu verschiedenen Themen rund um das Meer. Vor dem Schiff können sich die Besucher fotografieren lassen oder beim Open-Air-Kino mit Filmen zum Thema Meere verweilen. Für Kinder gibt es Spiele, Bastel- und Schminkaktionen - und sie können sogar auf einem der zwei Greenpeace-Schlauchboote mitfahren. Die Beluga II liegt noch bis zum 20. Juli vor Ort.

In Zukunft werden verstärkt aktuelle Themen von Greenpeace in der Ausstellung vorgestellt. Den Anfang macht die viermonatige Expedition in die Arktis mit dem Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise, das Mitte Juni ausgelaufen ist. Mit an Bord sind Klima- und Meeresexperten von Greenpeace sowie Wissenschaftler verschiedener Universitäten und Institute. Gemeinsam wollen sie die aktuellen Folgen des Klimawandels in der nördlichen Polarregion untersuchen.

Petition

https://act.greenpeace.de/tiefsee-schuetzen

Tiefsee vor Zerstörung schützen!

In der Tiefsee soll Unfassbares passieren: Für den Abbau von Metallen und seltenen Erden soll der Meeresgrund durchfräst und so einzigartige Ökosysteme zerstört werden. Fordern Sie Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck auf, das zu verhindern!

Petition unterzeichnen

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Tiefseebergbau - Der neue Goldrausch

  • 03.04.2023

Tiefseebergbau ist für den Umstieg auf Elektroautos nicht notwendig - und doch rückt die neue Meeresausbeutung näher.

mehr erfahren
Taucherin mit Unterwasserbanner: "Das Meer ist kein Industriegebiet."

UN einigt sich auf globalen Ozeanvertrag

  • 05.03.2023

Historischer Erfolg: Nach fast 20 Jahren und zähen Verhandlungsrunden hat sich die UN auf ein internationales Meeresschutzabkommen geeinigt.

mehr erfahren
Blauwal an der Meeresoberfläche im Pazifik

Wale durch drohenden Tiefseebergbau in Gefahr

  • 14.02.2023

Geplante Tiefseebergbau-Gebiete überschneiden sich mit dem Verbreitungsgebiet von etwa 30 Walarten - weitere Forschung ist dringend nötig, um die Gefahren für die Meeressäuger abzuschätzen.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Aufgedeckt: Gefahren des Tiefsee-Bergbaus auf der hohen See

  • 27.01.2023

Verdeckte Video-Aufnahmen der jüngsten kommerziellen Tiefsee-Bergbautests im Pazifik, die Greenpeace zugespielt wurden, zeigen, wie die Bergbauindustrie die Tiefsee zerstört.

mehr erfahren
Aktivist:innen auf der Beluga II im Hafen von Nexø, Bornholm

Greenpeace-Aktivist:innen untersuchen Folgen der Pipeline-Explosionen

  • 22.12.2022

Welche Auswirkungen haben die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines auf die Umwelt? Greenpeace-Aktive nahmen Proben, wir ordnen die Ergebnisse ein.

mehr erfahren
Lichterumzug Meeresleuchten

Aktion Meeresleuchten!

  • 13.11.2022

Lichtermeer für die Tiefsee: Am 12. November zogen 250 kleine und große Menschen durch die Hamburger HafenCity, um mit selbstgebastelten Laternen für den Schutz der Tiefsee zu demonstrieren.

mehr erfahren