Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Eines der größten Probleme der Ostsee neben der Überfischung sind Einleitungen, vor allem durch die industrialisierte Landwirtschaft. Phosphor und Stickstoff fördern das Algenwachstum. Sterben die Algen, so werden sie von Mikroorganismen abgebaut, die dabei den Sauerstoff im Wasser verbrauchen. Je mehr Algen also, desto weniger Sauerstoff - das Gewässer stirbt. In der Ostsee gibt es bereits tote Zonen, in denen kein Meeresleben mehr möglich ist.

Der Aktionsplan muss dafür sorgen, dass die Ostsee sich regenerieren kann. Wir wollen keinen Plan, der sicherstellt, dass sie stirbt, sagt Staffan Danielsson, Meeresexperte von Greenpeace. 25 Prozent des gesamten Ostseegrundes sind bereits tot. Das ist übler Weltrekord. Die Algen und der tote Fisch sollen daran erinnern, dass während dieses Treffens die Ostsee draußen weiter stirbt.

Die Mitglieder der Konvention - die neun Ostsee-Anrainerstaaten und die EU - scheinen sich über die Probleme und ihre Ursachen einig zu sein. Fraglich ist, ob sie sich auch auf Lösungen einigen können. Darauf kommt es jetzt und auf einem weiteren Treffen in Helsinki im September an. Die beiden Konferenzen sind der Schlüssel für das, was auf dem entscheidenden Treffen im November in Krakau beschlossen oder eben nicht beschlossen werden wird.

Greenpeace fordert, die Einleitungen aus Landwirtschaft und städtischen Klärwerken drastisch herunterzufahren. Unverzichtbar sind außerdem mehr und bessere Schutzgebiete, damit das Leben in der Ostsee sich wieder erholen kann.

Petition

https://act.greenpeace.de/tiefsee-schuetzen

Tiefsee vor Zerstörung schützen!

In der Tiefsee soll Unfassbares passieren: Für den Abbau von Metallen und seltenen Erden soll der Meeresgrund durchfräst und so einzigartige Ökosysteme zerstört werden. Fordern Sie Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck auf, das zu verhindern!

Petition unterzeichnen

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Tiefseebergbau - Der neue Goldrausch

  • 03.04.2023

Tiefseebergbau ist für den Umstieg auf Elektroautos nicht notwendig - und doch rückt die neue Meeresausbeutung näher.

mehr erfahren
Taucherin mit Unterwasserbanner: "Das Meer ist kein Industriegebiet."

UN einigt sich auf globalen Ozeanvertrag

  • 05.03.2023

Historischer Erfolg: Nach fast 20 Jahren und zähen Verhandlungsrunden hat sich die UN auf ein internationales Meeresschutzabkommen geeinigt.

mehr erfahren
Blauwal an der Meeresoberfläche im Pazifik

Wale durch drohenden Tiefseebergbau in Gefahr

  • 14.02.2023

Geplante Tiefseebergbau-Gebiete überschneiden sich mit dem Verbreitungsgebiet von etwa 30 Walarten - weitere Forschung ist dringend nötig, um die Gefahren für die Meeressäuger abzuschätzen.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Aufgedeckt: Gefahren des Tiefsee-Bergbaus auf der hohen See

  • 27.01.2023

Verdeckte Video-Aufnahmen der jüngsten kommerziellen Tiefsee-Bergbautests im Pazifik, die Greenpeace zugespielt wurden, zeigen, wie die Bergbauindustrie die Tiefsee zerstört.

mehr erfahren
Aktivist:innen auf der Beluga II im Hafen von Nexø, Bornholm

Greenpeace-Aktivist:innen untersuchen Folgen der Pipeline-Explosionen

  • 22.12.2022

Welche Auswirkungen haben die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines auf die Umwelt? Greenpeace-Aktive nahmen Proben, wir ordnen die Ergebnisse ein.

mehr erfahren
Lichterumzug Meeresleuchten

Aktion Meeresleuchten!

  • 13.11.2022

Lichtermeer für die Tiefsee: Am 12. November zogen 250 kleine und große Menschen durch die Hamburger HafenCity, um mit selbstgebastelten Laternen für den Schutz der Tiefsee zu demonstrieren.

mehr erfahren