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NERICA ist kein gentechnisch veränderter Reis. Er ist darum eine Alternative besonders für diejenigen afrikanischen Staaten, die sich trotz Notlage gegen die Annahme genmanipulierter Nahrungsmittel entschieden haben. Die neue Züchtung ist viermal ertragreicher als herkömmliche Sorten und benötigt weniger Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel. Der Reis ist besonders widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit. Er gedeiht auch ohne Bewässerungssystem.

Japan geht davon aus, dass der neue Reis bei besserer Förderung zehn Prozent der Reismenge erbringen kann, die in den nächsten fünf Jahren in 17 west- und südafrikanischen Ländern verbraucht wird. Hatsuhisa Takashima, Sprecher der japanischen Gipfel-Delegation, sagte in Johannesburg, sein Land erhoffe sich daher vom NERICA-Reis Hilfe bei der Lösung des afrikanischen Problems. Wertvolle Devisen, die jetzt für den Import von Reis ausgegeben würden, könnten so in Zukunft gespart werden.

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