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Eine wahre Pestiziddusche geht auf  Apfelbäume am Bodensee nieder.
Greenpeace

Studie belegt Greenpeace-These

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Die Studie von Agrarwissenschaftlern der Göttinger Universität aus dem Jahr 2010 belegt, worauf Greenpeace und andere Umweltverbände seit vielen Jahren hinweisen: Der massive Einsatz von pestizidhaltigen Spritzmitteln stellt nicht nur eine Gefährdung für den Verbraucher dar, sondern schädigt auch massiv die Umwelt.

Pestizidproduzenten wie Bayer, BASF und Syngenta bezeichnen moderne Spritzmittel gern als 'Pflanzenschutzmittel'. Die Studie belegt, dass dies eine glatte Lüge ist. Wenn die Artenvielfalt auf Äckern und Feldern halbiert wird, kann man das wohl kaum als Pflanzenschutz bezeichnen, sagt Greenpeace-Experte Manfred Santen.

Der Chemiker findet es besorgniserregend, dass durch den Einsatz von Insektiziden die natürliche Schädlingsbekämpfung durch Fressfeinde negativ beeinflusst wird. Das beeinträchtigt auch ökologisch bewirtschaftete Betriebe, die auf die regulierenden Kräfte der Natur stark angewiesen sind. Und es erschwert Lösungen mit nichtchemischen Alternativen zum Pestizideinsatz, so Santen. Greenpeace uns andere Umweltverbände fordern deshalb klare Zielvorgaben im neuen Pestizid-Aktionsplan.

Für die Studie sind 150 Weizenfelder in Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Irland, Spanien, Polen, Estland und Frankreich untersucht worden. Die Äcker liegen in den unterschiedlichsten Regionen. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe und in der Art der Bearbeitung. Ziel der Untersuchung war es, die Wirkung einzelner Faktoren auf die Vielfalt von Pflanzen und Tieren festzustellen.

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https://act.greenpeace.de/wasser-schuetzen

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