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Greenpeace hatte in der letzten Woche den Nitrofuranfund in dem Fast-Food-Gericht öffentlich gemacht. Das betroffene Hühnerfleisch stammt aus brasilianischer Massentierhaltung und wird im Kreis Warendorf für die Firma Rewe verarbeitet. Vom Veterinäramt wurden weitere Kontrollen angegkündigt. Nach Angaben des Rewe-Konzerns soll jede Charge mit positivem Ergebnis verbrannt werden. Das Antibiotikum Nitrofuran wird in der Massentierhaltung eingesetzt und steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Aber auch jetzt zieht Rewe nicht die richtigen Konsequenzen, erläutert Alexander Hissting, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. Schärfere Kontrollen lösen nicht das Problem des massenhaften Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung. Greenpeace fordert, das Problem an der Wurzel anzupacken und aus der Massentierhaltung auszusteigen. Rewe muss im Sinne des vorsorglichen Verbraucherschutzes auf Billig-Fleisch aus zweifelhafter Tierhaltung verzichten und mehr Produkte aus tiergerechter Haltung anbieten.

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