Skip to main content
Jetzt spenden
migros

Kein Fleisch aus Gen-Fütterung beim größten Schweizer Supermarkt

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Schweizer Supermarktkette Migros hat am Donnerstag Greenpeace schriftlich zugesichert, ab Mitte 2007 kein Fleisch mehr zu verkaufen, das mit Hilfe von Gen-Futter produziert wurde. Ein Erfolg, da Greenpeace sich seit langem für den Schutz der Verbraucher vor Gen-Pflanzen in der Nahrungmittelproduktion einsetzt.

Im Juli startete Greenpeace eine Protestaktion, um den größten Schweizer Einzelhändler Migros zum Handeln zu bewegen. Das unerwartete Resultat: die anderen großen Schweizer Supermärkte Coop, Denner und Spar reagierten, indem sie alle beanstandeten Produkte aus ihrem Sortiment entfernten. Die Migros selbst erklärte, aus Kostengründen keine Garantie für eine gentechnikfreie Fütterung bei importierten tierischen Produkte abgeben zu können.

Die Ausreden der Migros sind inakzeptabel. Weshalb sollte sie nicht umsetzen können, was andere auch tun?, sagt Marianne Künzle von Greenpeace Schweiz. Erfreulicherweise lenkt das Migro-Management nun doch ein. Greenpeace gratuliert Migros zu dem Entschluss bis Mitte 2007 die letzten Fleischprodukte zweifelhafter Herkunft aus den Regalen zu verbannen.

(Autorin: Sanja Schlösser)

Mehr zum Thema

Tisch gedeckt mit vegetarischem Essen

Wie gesunde Ernährung aufs Klima wirkt

  • 07.09.2022

Eine Ernährung mit weniger Fleisch und Milch würde den Flächenverbrauch in der Landwirtschaft um 40 Prozent reduzieren, zeigt eine neue Greenpeace-Studie.

mehr erfahren
Mähdrescher auf einem großen Weizenfeld in der Ukraine, 2021

Knappes Getreide: EU kann Exportausfälle der Ukraine ausgleichen

  • 05.04.2022

Der Krieg in der Ukraine verknappt das Angebot an Getreide und Pflanzenölen auf dem Weltmarkt. EU-Staaten könnten die Exportausfälle ausgleichen.

mehr erfahren
GE Clearing Contaminated Farm in Thailand

Gentechnik

  • 18.06.2021

Neue gentechnische Verfahren in der Pflanzenzucht versprechen ein lukratives Geschäft für die Gentechnik-Industrie. Doch der Einsatz der Agro-Gentechnik birgt unkalkulierbare Risiken.

mehr erfahren

Von wegen unsichtbar

  • 10.06.2021

Mit einem neuen, frei zugänglichen Verfahren kann erstmals die Anwendung sogenannter neuer Gentechnik bei einer Rapssorte nachgewiesen werden.

mehr erfahren

Tödliche Gefahr für die Bienen

  • 09.06.2021

Mit Sonderregelungen für Pestizide umgeht die Politik den Insektenschutz, den sie seit Jahren versprochen hat und gefährdet die Biodiversität.

mehr erfahren
Larissa Bombardi, Pestizidforscherin

"Das Potenzial ist enorm"

  • 17.05.2021

Der Pestizideinsatz in Brasilien ist enorm, er verursacht Schäden für Mensch und Umwelt. Oft stammt die Chemie aus Europa. Über Lebensmittelexporte gelangt sie zurück auf unsere Teller. 

mehr erfahren