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Gleichzeitig warnen die Wissenschaftler: Ein Ersatz für das weitverbreitete Unkrautbekämpfungsmittel gibt es derzeit nicht. Schuld daran ist die weltweite Vormachtsstellung des Agrochemiegiganten Monsanto. Kleinere Konkurrenzunternehmen reagierten in der Vergangenheit darauf, indem sie ihre Ausgaben im Forschungssektor zurückfuhren, so dass jetzt kaum Alternativen angeboten werden können.

Wissenschaftliche Beratergremien, wie die Weed Science Society of America, empfehlen nun, den Einsatz von Roundup einzuschränken. Die Folgen für Monsanto könnten gravierend sein. Über 40 Prozent seines Jahresumsatzes in Höhe von 4,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet das Unternehmen mit seinem Unkrautvernichtungsmittel. Nach einem Umsatzrückgang von 18 Prozent im letzten Jahr gilt das Unternehmen in Börsenkreisen schon als Übernahmekandidat. (dst)

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