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©Flurina Rothenberger

Umwelt ins Bild setzen

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Ideen gefragt: Greenpeace und das Reportage-Magazin GEO verleihen 2014 zum ersten Mal zusammen den "Greenpeace Photo Award" Die Ausschreibung wurde bis zum 30. April verlängert.

Eingeladen sind professionelle Fotografinnen und Fotografen aus der Schweiz und Deutschland, ihre Ideen zum Thema Umwelt vorzustellen. Den Sieger/innen winken ein Produktionsbeitrag im Wert von insgesamt 28.000 Euro sowie die Veröffentlichung ihrer Fotos im Reportage-Magazin GEO oder im Greenpeace Magazin.

Gefragt ist eine fotografische Umsetzung ökologischer Themen wie zum Beispiel der Umgang mit Ressourcen und Umweltzerstörung. Drei Preise gibt es zu gewinnen: zwei Jurypreise, die durch eine internationale Experten-Jury vergeben werden und den Publikumspreis, über den die Öffentlichkeit in einem Online-Voting abstimmen kann. 

Den Blick auf und für die Umwelt schärfen

Hintergrund des Preises ist das Leitmotiv von Greenpeace: "Zeugnis ablegen (Bearing Witness"). Wenn die Organisation Missstände aufdeckt, lenkt sie durch Demonstrationen die öffentliche Aufmerksamkeit darauf. Dabei spielt die Fotografie stets eine wichtige Rolle, sei es bei spektakulären Aktionen, Mahnwachen, wissenschaftlichen Untersuchungen oder der Medienarbeit. Mit den Fotografien sollen klare Botschaften vermittelt werden. Denn die Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit gelingt erst, wenn man etwas visuell dokumentiert. Deswegen sind weltweit Fotografinnen und Fotografen für Greenpeace tätig, um mit starken Bildern auf die globale Umweltzerstörung aufmerksam zu machen.

Bisherige Preisträger

Im Jahr 2012 wurde der Preis von Greenpeace Schweiz in Medienpartnerschaft mit der Zeitschrift DU erstmals ausgeschrieben. Die Züricher Fotografin Flurina Rothenburger gewann mit ihrem Langzeitprojekt zu den verhängnisvollen Folgen der Überschwemmungen in Dakar den Publikumspreis. Die Arbeit mit dem Titel "Dakar ne dort pas... Dakar se noie" thematisiert Wasserverschmutzung und Klimawandel am Beispiel der dortigen Überflutungen. Die Arbeit des Schweizer Fotokünstlers Jules Spinatsch zur Geschichte der Nukleartechnologie von 1958 bis 2013 wurde mit dem Jurypreis geehrt. Sein Projekt "Asynchrom – Zwischenstand" bestand darin, in fünf Kapiteln Schweizer Atomtechnologie-Geschichte zu dokumentieren. Der Wettbewerb erlaubt Greenpeace dank den Fotografinnen und Fotografen und allen, die sich an der Wahl beteiligen, einen neuen Blick auf Umweltthemen zu finden.

Details zur Bewerbung

Ausschreibung verlängert bis zum 30. April!

Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an professionelle Fotoschaffende. Amateure und Studierende sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die teilnehmenden Fotografinnen und Fotografen müssen entweder die deutsche oder die Schweizer Staatsbürgerschaft haben oder im entsprechenden Land wohnhaft sein. Die acht nominierten Fotoschaffenden verpflichten sich, ihr Fotoprojekt selbstständig für die Präsentation auf dieser Website aufzubereiten. Die drei Gewinnerinnen und Gewinner des Greenpeace Photo Award verpflichten sich zudem, ihr eingereichtes Fotoprojekt mit Hilfe des gewonnenen Produktionsbeitrages bis im August 2015 umzusetzen.

(Artikel aktualisiert am 14.3.2014)

  • Greenpeace Photo Award 2014

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