Skip to main content
Jetzt spenden
2003AktionKopenhagen

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Bislang mussten sich immer nur einzelne Greenpeacer vor dänischen Gerichten verantworten. Mit den Anti-Terrorgesetzen von 2002 wurde aber ein neuer Passus in die dänische Gesetzgebung eingeführt. Nun ist es möglich Organisationen vor Gericht zu stellen, "die Terrorismus finanzieren". Bei Einführung der Gesetze wurde immer wieder von offizieller Seite betont, dass sie sich allein gegen den internationalen Terrorismus richten. Dass sie auch einmal gegen eine NGO angewendet werden könnten, war damals noch gar nicht abzusehen.

Der Obergerichtshof belegte eine Kletter- und Banneraktion aus dem Jahre 2003 mit Strafe. Greenpeacer hatten am Sitz der dänischen Bauernvereinigung protestiert. Während des Verfahrens kam raus, dass der größte Importeur von gentechnisch veränderten Organismen in Dänemark, DLG, den Antrag gestellt hatte, nicht nur den Aktivisten, sondern auch Greenpeace selbst nach der neuen Gesetzgebung den Prozess zu machen.

Da die Entscheidung des Gerichts weitreichende Folgen auch für viele andere Organisationen und Gruppen hat, wird Greenpeace versuchen, den Fall vor den obersten Gerichtshof Dänemarks zu bringen erklärte Daléus. Wir rufen die anderen Organisationen, Gewerkschaften und Politiker auf, gemeinsam dafür einzutreten, dass das Gesetz geändert wird. Es soll den Terrorismus treffen und nicht die Zivilgesellschaft.

Mehr zum Thema

Entrüstung-jetzt!

  • 31.08.2021

Wer will noch einen Panzer? Welche Rakete tötet besser? Waffenmessen sind zynisch. Das zeigt die Foto-Ausstellung von Nikita Teryoshin, mit der Greenpeace durch Deutschland tourt.

mehr erfahren
Greenpeace Energy-Windpark Tomerdingen

Energiegenossenschaft aus Überzeugung

  • 23.06.2021

Mit gerade einmal 186 Kunden ging es los. Mittlerweile versorgt Greenpeace Energy bundesweit mehr als 200.000 Privat- und Geschäftskunden.

mehr erfahren
Filmplakat zu "The Rainbow Warriors of Waiheke Island"

Die Regenbogenkrieger von Waiheke Island

  • 01.03.2021

1978 ersteigerte eine Gruppe junger Leute einen rostigen Trawler. Sie wollten sich damit in den Atlantik aufmachen, um dort gegen Walfänger zu protestieren. Aus dem alten Trawler wurde die Rainbow Warrior, das erste Greenpeace-Schiff. Der Film The Rainbow Warriors of Waiheke Island, der die Geschichte des Schiffs und seiner Besatzung erzählt, eröffnet am 25. November um 18.15 Uhr das Filmfestival ueber Mut der Aktion Mensch in Hamburg im Kommunalen Kino Metropolis.

mehr erfahren
Brigitte Behrens, Geschäftsführerin Greenpeace Deutschland

Greenpeace in der Hamburger Hafencity

  • 01.03.2021

Die Greenpeace-Büros sind in einem ökologisch fortschrittlichen Gebäude in der Hafencity in Hamburg. Warum der Standort gewählt wurde, erzählt Geschäftsführerin Brigitte Behrens.

mehr erfahren
Greenpeace ist international

Greenpeace-Büros weltweit

  • 01.01.2021

Greenpeace arbeitet inzwischen in 55 Ländern. Die Adressen weltweit haben wir hier für Sie zusammengestellt.

mehr erfahren
Martin Kaiser und Roland Hipp, geschäftsführende Vorstände von Greenpeace

„Was für ein Jahr!“

  • 18.12.2020

Corona, Klimakrise, Waldbrände: 2020 war schlimm. Ein Wort zum Ende dieses außergewöhnlichen Jahres von Martin Kaiser und Roland Hipp, geschäftsführende Vorstände von Greenpeace.

mehr erfahren