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Wie Spielekonsolen krank machen können

In vielen Elektrogeräten sind giftige Stoffe enthalten. Zum Beispiel in Fernsehern, Handys oder Computer. Durch diese Schadstoffe werden Mensch und Umwelt gefährdet. Seit 2006 setzt sich Greenpeace deshalb für Grüne Elektronik ein. Das sind Elektrogeräte, die keine Giftstoffe mehr enthalten. Um zu zeigen, was so alles verarbeitet wird, testet Greenpeace immer wieder verschiedene Geräte auf ihre Inhaltsstoffe. Jetzt waren bei einem dieser Tests Spielekonsolen dran. Darunter Nintendos Wii, Sonys PlayStation 3 Elite und Microsofts Xbox 360. Das Ergebnis lautet: Alle Hersteller verwenden giftige Chemikalien. Die können den Benutzer krank machen.

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Besonders problematisch ist die Entsorgung der alten Geräte. Viele von ihnen werden nicht wiederverwertet. In Europa bis zu 75 Prozent von allen Geräten. Was mit all diesen Elektroschrott ist unklar. Ein Teil davon wird - oft illegal - exportiert. Der Elektroschrott landet auf Müllkippen in Afrika oder wird in Asien auseinandergenommen. Durch die Trennung der einzelnen Geräteteile versuchen die Menschen dort, an die wertvollen Metalle wie Kupfer heranzukommen.

Eine solche Arbeit wäre in Europa nur unter strengen Sicherheitsvorschriften möglich. In Ländern wir Asien bestehen solche Vorschriften nicht. Das ist sehr gefährlich für die Arbeiterinnen und Arbeiter. Denn sie kommen direkt mit den giftigen Stoffen in Berührung. Um an das Kupfer in Kabeln heran zu kommen, brennen sie zum Beispiel die Hülle des Kabels einfach ab. Dabei atmen sie sehr giftige Dämpfe ein. Durch die Lagerung der Schrottteile werden außerdem noch Boden und Wasser vergiftet.

Greenpeace fordert die Hersteller auf, auf Schadstoffe zu verzichten und alte Geräte zurückzunehmen und zu recyclen. Nur so können Mensch und Umwelt geschützt werden.

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