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Update Deepwater Horizon

Greenpeace-Proteste International

Seit Beginn der von BP verursachten Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist Greenpeace USA vor Ort, um das Ausmaß der Ölpest zu dokumentieren. Weltweit fordern Greenpeace-Büros mit Online- und Offline-Aktionen ein Ende der Abhängigkeit vom Öl. Wo fanden - und finden - in den Greenpeace-Ländern Aktionen statt?

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Das Desaster der am 20. April explodierten Bohrplattform im Golf von Mexiko hat es bestätigt: Öl-Bohrungen in Meerestiefen unterhalb von 200 Metern sind wegen der Gefahr schwerer Unfälle nicht zu verantworten. Täglich sterben unzählige Tiere im Öl - die ökologischen Folgen sind massiv! Greenpeace engagiert sich online und offline für ein Ende des Tiefseegeschäfts der Ölkonzerne:

Aktionen vor Ort

12. September:

Oily People feiern eine Black-Beach-party der besonderen Art und fordern die Besucher des World Energy Congress auf: Go beyond Oil! Mehr...

12. August - 4. September:

Ein zweites Greenpeace-Schiff, die Esperanza, startet in die Arktis, um die riskanten Tiefseegeschäfte der Ölindustrie zu stoppen. Am 31. August gelingt es vier Kletterern, die Ölplattform Stena Don der britischen Ölfirma Cairn Energy zu erklettern und die gefährlichen Probebohrungen über vierzig Stunden zu stoppen. Mehr...

10. August:

Vor der BP-Zentrale in Sao Paulo schütteten Aktivisten vier Barrel, etwa 450 Liter, künstliches Öl aus. Sie erinnern an die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und warnen vor ähnlichen Unfällen vor der brasilianischen Küste. Mehr...

09. August:

Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise startet in St. Petersburg, Florida seine Expeditionstour in den Golf von Mexiko, um dort mit einem Wissenschaftsteam die ökologischen Auswirkungen der Ölpest zu untersuchen. Mehr...

4. August

Greenpeace-Aktivisten hängen in 160 Meter Höhe an den kanadischen Calgary Tower ein Banner: Separate Oil and State (Trennt Öl und Staat). Mit dieser Protestaktion fordern sie ein Einschreiten der Politik gegen das dreckige Ölsandgeschäft. Mehr...

28. Juli:

In London schließen Greenpeace-Aktivisten 46 BP-Tankstellen. Auf Bannern verkünden sie stellvertretend für den BP-Konzern die längst überfällige Botschaft: Closed. Moving beyond petroleum (Geschlossen. Wir gehen weg vom Öl). Mehr...

26. Juli:

Ölverseuchte Menschen am Strand - mit dieser Aktion protestieren neuseeländische Greenpeace-Aktivisten am Muriwai Beach gegen neue Tiefseebohrungen. Mehr...

22. Juli:

Österreichische Greenpeace-Aktivisten besuchen die Wiener BP-Zentrale, verhüllen die Fassade mit einem Transparent Raus aus der Tiefsee und übergeben der BP-Leitung ein 225 Quadratmeter großes Banner mit Botschaften empörter Bürger. Mehr...

16. Juli:

Greenpeace sendet ein Expertenteam in die chinesische Hafenstadt Dalian, das die Ausmaße einer neuen Ölpest dokumentiert. Mehr...

14. Juli:

Oily people in Brüssel fordern EU-Energie-Kommissar Oettinger im Vorfeld seines Treffens mit den Großen der Ölbranche auf, sich auf EU-Ebene für ein Ende der Tiefseebohrungen einzusetzen. Mehr...

07. Juli:

Greenpeace Österreich setzt gemeinsam mit Passanten auf dem Stephansplatz ein Zeichen: BP - Nein Tanke lautet der Slogan auf dem 225 Quadratmeter großen Banner, auf dem sich jeder mit seiner Botschaft verewigen kann. Mehr...

05. Juli:

Basta! Den Spaniern reichts auch. Kurzerhand wechseln sie das gelb-grüne Markenzeichen an der Fassade der spanischen BP-Zentrale durch ein braun-schwarzes aus. Mehr...

25. Juni:

Eine Kette gegen das Öl bilden Menschen weltweit. Allein in den USA finden hunderte Aktionen zum Thema Hands across the sands statt. Mehr...

04. Juni:

Amerikanische Greenpeace-Aktivisten protestieren gemeinsam mit zahlreichen weiteren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen vor dem BP-Gebäude in Washington D.C. Mehr...

26. Mai:

Arctic Next? schreiben amerikanische Aktivisten mit BP-Öl in braunen Schlieren auf das Versorgungsschiff Harvey Explorer in Port Fourchon/Louisiana, das Shell in Alaska bei neuen Ölbohrungen unterstützen soll. Mehr...

20. Mai:

Englische Greenpeace-Aktivisten überraschen das britische Hauptquartier des BP-Konzerns und leiten einen Flaggenwechsel ein: Das alte Firmenlogo muss einem neuen, ölverschmutzten weichen. Mehr...

Im Internet

August:

Let's spread it! Greenpeace Großbritannien hat in einem Wettbewerb zur Verfremdung des trügerisch grünen BP-Logos aufgerufen. Die Gewinner-Logos können online und offline verbreitet werden. Mehr...

Juli:

Feriengrüsse an den BP-Chef der Schweiz! Greenpeace Schweiz stellt dafür eine Online-Postkarte mit der Forderung, sich aus der Tiefsee zurückzuziehen, bereit. Mehr...

Juli:

Greenpeace Österreich legt eine Bauanleitung vor, mit der jeder eine BP-Tankstelle nachbauen kann, die das wahre Gesicht BPs zeigt. Mehr...

Auch Greenpeace-Deutschland ist aktiv. Mehr...

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Antarktis: Schutz fürs südliche Polarmeer

Gesunde Meere sind überlebenswichtig: Sie schenken uns Sauerstoff und binden klimaschädliches CO2. Das macht sie zu unseren besten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel.

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„Ein gewaltiges Unterfangen“

Vor 22 Jahren besetzten Greenpeace-Aktivisten die Ölplattform Brent Spar – Christian Bussau war dabei. Im Interview schildert er die Aktion – und die aktuelle Situation vor Ort.

Doppelt hält besser

Erfolg fürs Wattenmeer! Auch ein von Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck in Auftrag gegebenes Gutachten besagt: Ölbohrungen im Wattenmeer sind nicht rechtens.

Ein klarer Fall

Der schleswig-holsteinische Umweltminister kann Ölbohrungen im Wattenmeer umgehend untersagen. Das Recht ist auf seiner Seite, so ein Gutachten im Auftrag von Greenpeace.