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Beluga II erfolgreich für den Meeresschutz

Das neue Greenpeace-Schiff Beluga II kehrt am Montag nach seinem ersten Einsatz in den Hamburger Hafen zurück. Der Zweimaster war im Rahmen der aktuellen Meeresschutz-Kampagne sechzehn Tage an der Nordseeküste unterwegs. Die Mannschaft hat sowohl auf offener See als auch in den Häfen eine ereignisreiche Zeit erlebt.

Die Beluga II ist das neuste Schiff der Greenpeace-Flotte. Bei der ersten großen Fahrt nutzte die Besatzung die Möglichkeit, das Schiff und dessen Eigenschaften näher kennenzulernen. Nebenbei vollendete die Besatzung die letzten kleinen Arbeiten am Schiff. Erstmals fuhr der Zweimaster unter Segeln.

In acht Häfen, von List (Sylt) bis Cuxhaven, machte die Beluga II fest. Auf Helgoland wird das Greenpeace-Schiff in Zukunft sogar einen Stein im Brett haben. Der Kurortleiter überreichte eine Schiffsplanke, in der ein helgoländischer Stein eingearbeitet war.

Großes Interesse am Meeresschutz

Durchschnittlich 400 Menschen pro Tag besuchten das Greenpeace-Schiff in den verschiedenen Häfen. Die Besucher interessierten sich aber nicht nur für den neu gebauten Segler. Viele informierten sich bei der Crew über die Bedrohung der Meere. Eine Ausstellung an Bord mit dem Titel Ferien für die Meere zeigte mit Bildern und Videos die Gefahren für die Meere und deren Bewohner.

Insgesamt unterstützten rund 1500 Menschen mit ihrer Unterschrift die Greenpeace-Forderung nach der Einrichtung von Schutzgebieten in Nord- und Ostsee. Auch bei vielen Kindern war Meeresschutz ein angesagtes Thema. Sie staunten über das Schiff, ließen sich schminken und bastelten kleine Meeresbewohner.

Die Crew bestand aus zwölf Personen. Sie setzte sich überwiegend aus ehrenamtlichen Greenpeacern zusammen, die in den regionalen Greenpeace-Gruppen aktiv sind. Eine besondere Aufgabe erwartete die Greenpeacer auf hoher See: Nachdem ein Fischerboot bei schlechtem Wetter in der Nähe kenterte, beteiligten sie sich an der erfolgreichen Suche nach den beiden Fischern.

Nach einer kleiner Pause im Heimathafen läuft die Beluga II mit ihrer Besatzung im September in Richtung Ostsee aus. Dort wollen sich die Greenpeacer weiterhin für den Meeresschutz einsetzen. Gleichzeitig ist die Esperanza, das Greenpeace-Flaggschiff, in der Nordsee unterwegs. Dort dokumentiert die Schiffscrew die Zerstörung des Meeres.

Weitere Informationen über die Meeresschutzkampagne und die Unterschriftenliste finden Sie auf den Schutzgebieteseiten. Lesen Sie auch mehr über die Beluga II. (kab)

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Das Bundesinnenministerium hat unter Federführung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie den finalen Entwurf des Raumordnungsplans für die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) jenseits des Küstenmeers der Nord- und Ostsee vorgelegt. Ziel soll die nachhaltige Nutzung sein, nicht zuletzt um den guten Umweltzustand der Meere zeitnah zu erreichen. Der Plan soll bis mindestens 2031 gelten. Die deutschen Umweltverbände kritisieren den Entwurf, hier die ausführliche Stellungnahme.

High Stakes

The environmental and social impacts of destructive fishing on the high seas of the Indian Ocean

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