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Greenpeace bei den Vereinten Nationen

In New York hat am Montag der Klimasondergipfel der Vereinten Nationen begonnen. Auf dem Gipfel wird unter anderem der Geschäftsführer des chinesischen Greenpeace-Büros sprechen, Lo Sze Ping. Er will die Regierungschefs der Welt auffordern, eine strenge Anschlussvereinbarung zum Kyoto-Protokoll vorzubereiten.

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In Bali findet Anfang Dezember die große UN-Klimakonferenz statt. Sie soll mit dem sogenannten Bali-Mandat den Weg zu konkreten Verhandlungen über den Inhalt des Kyoto-Anschlussprotokolls ebnen. Die Weichen dafür werden auch auf dem derzeitigen UN-Gipfel in New York gestellt.

Greenpeace fordert ein Bali-Mandat, das der Dringlichkeit des Problems Rechnung trägt: Industrienationen müssen ihre Emissionen drastisch einschränken; neue Marktmechanismen müssen Entwicklungsländern helfen, gegen den Kimawandel aktiv zu werden. Es gilt, einen Fonds einzurichten, um Eneuerbare Energien und Energieeffizienz zu fördern. Die Abholzung der Wälder muss eingedämmt werden. Außerdem muss es finanzielle Entschädigungen für die Entwicklungsländer geben. Sie sind besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betrofffen.

Die Arbeit in Bali Anfang Dezember darf nicht mit einer unverbindlichen Wunschliste enden. Am Ende des großen internationalen Klimagipfels muss ein klarer Auftrag stehen - für eine starke zweite Phase des Kyoto-Protokolls ab 2009.

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