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Autofahrer blechen für den Klimawandel

Autofahrer in San Fransico und Stockholm sollen demnächst für ihren Beitrag zu Luftverschmutzung, Stau und Klimawandel zur Kasse gebeten werden. Und auch einige andere Großstädte in Europa, Asien und den USA wollen die Maßnahmen zur Bändigung des alltägliche Verkehrschaos' eventuell einführen.

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Die Idee geht auf den Londoner Bürgermeister Ken Livingstone zurück, der die Stausteuer 2003 einführte. Inzwischen kostet die Fahrt mit dem Auto in die Londoner Innenstadt 12 Euro täglich. Zunächst zahlten die Bewohner nur widerwillig, doch die neue Regelung zeigte bald Wirkung. Die Autodichte sank um 22 Prozent, wodurch sich auch der CO2-Ausstoß um 16 Prozent verringerte. Viele Londoner befürworten inzwischen die Maßnahmen zur Entspannung der Verkehrslage.

Livingstone geht sogar noch weiter. Er plant, die Steuer ab 2009 an den Verbrauch der Autos anzupassen, um langfristig zum Kauf von umweltfreundlicheren Fahrzeugen zu motivieren. Emily Armistead, Klimaexpertin bei Greenpeace, sagt: Die Maßnahmen könnten nicht nur einen positiven Effekt auf den Markt haben. Sie könnten auch die Autohersteller bewegen, mehr Energie in die Produktion von umweltfreundlicheren Autos mit geringerem CO2-Ausstoß zu stecken. Greenpeace ist sehr erfreut über diesen mutigen Schritt Livingstones.

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