Ein Kommentar von Greenpeace Deutschland zur Präsidentschaftswahl in den USA

Alarmzeichen Trump

Donald Trump geht als Sieger aus den US-Präsidentschaftswahlen hervor. Das ist für den weltweiten Umweltschutz eine schlechte Nachricht.

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Denn Trump leugnet den von Menschen verursachten Klimawandel und will, dass die USA aus dem Klimaabkommen von Paris austreten. Das wird für Trump zum Problem, analysiert Sweelin Heuss, Geschäftsführerin von Greenpeace: „Donald Trump wird bald verstehen, dass das Pariser Abkommen kein schnell zu kippender Umweltvertrag ist. Es ist von der höchsten Ebene der Regierungschefs weltweit unterstützt, ratifiziert und vorangebracht worden. Es wird ein außenpolitisches Problem für ihn, wenn er das ignoriert.“

Sweelin Heuss, Geschäftsführung Greenpeace Deutschland

Nachdem er als Geschäftsmann in die fossile Industrie investiert hat, will er laut Wahlkampf als Präsident Forschungsgelder für saubere erneuerbare Energien kürzen und Ölbohrungen fördern. Nicht zuletzt will er die unbequeme amerikanische Umweltbehörde EPA schließen. All dies widerspricht dem Geist von Paris.

Was bedeutet das Wahlergebnis also für Greenpeace? Wenn Trump in seiner Regierungszeit klimapolitische Entscheidungen zurückdrehen wird, hat das Folgen für alle kommenden Generationen. Es ist dementsprechend ein Schock, dass Donald Trump, der den Klimawandel verleugnet, gewählt worden ist. Denn die Weltgemeinschaft hat keine Zeit mehr, die Bekämpfung des Klimawandels zu verzögern. Daher wird Greenpeace weltweit gemeinsam mit Millionen von Menschen an der Energiewende hin zu regenerativen Energien arbeiten. Auch ein Donald Trump wird diese Bewegung nicht aufhalten können.

Die Wahl Trumps ist ein Alarmzeichen nicht nur für die Umweltbewegung in den USA und weltweit, sondern für alle, die sich für Freiheit, Toleranz, soziale Gerechtigkeit und Frieden einsetzen. Auch in Europa gewinnen populistische Politiker an Zulauf, die mit sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz nichts zu schaffen haben. Ihnen muss die Zivilgesellschaft klar und entschieden entgegen treten. Dazu wird Greenpeace seinen Teil beitragen.

Grafik anlässlich der Präsidentenwahl in den USA November 2016

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