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Vattenfall will AKW Brunsbüttel länger am Netz lassen

Der Energieversorger Vattenfall hat angekündigt, einen Antrag auf Laufzeitverlängerung für das AKW Brunsbüttel zu stellen. Brunsbüttel zählt zu den ältesten und störanfälligsten deutschen Atomkraftwerken. Die Anlage gehört abgeschaltet - sofort. Doch offensichtlich hat der Konzern aus dem Skandal um seinen schwedischen Meiler Forsmark nichts gelernt.

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Während in Schweden über den Verfall der Sicherheitskultur in Vattenfalls Pannenreaktor Forsmark diskutiert wird, will das gleiche Unternehmen den deutschen Pannenreaktor Brunsbüttel länger laufen lassen, kommentiert Greenpeace-Atomexperte Thomas Breuer die Ankündigung. Das zeugt von der Unverfrorenheit des Vattenfall-Managements. Darüber hinaus gehört der Reaktor, Baujahr 1976, zu den in Deutschland am meisten durch Flugzeugangriffe gefährdeten Atomkraftwerken.

Die Betreiber eines älteren Atomkraftwerks können die Strommengen, die dieses Kraftwerk erzeugen darf, auf neuere Anlagen übertragen. Im Falle Brunsbüttel aber geht es darum, Strommengen von neueren Kraftwerken auf den Uraltreaktor zu übertragen. Das bedarf einer Ausnahmegenehmigung des Kanzleramts sowie des Wirtschafts- und des Umweltministeriums. Die frühere rot-grüne Bundesregierung wollte mit dieser Barriere verhindern, dass durch die Strommengenübertragung das nukleare Risiko in Deutschland ansteigt.

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Wer heute von Laufzeitverlängerungen für deutsche Atomkraftwerke redet, meint vor allem vier Atommeiler: Biblis A und B, Brunsbüttel und Neckarwestheim. Die Greenpeace-Studie beleuchtet die Sicherheitsaspekte dieser vier Kraftwerke.

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