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Castor-Gegner erneut vor Gericht

Vier Robin-Wood-Aktivisten müssen sich seit Mittoch in einem Berufungsverfahren wegen der Teilnahme an einer Anti-Castor-Aktion im März 2001 vor Gericht verantworten. Sie waren bereits im letzten Jahr vom Amtsgericht Lüneburg zu einer Geldstrafe von je 525 Euro verurteilt worden. Gegen dieses Urteil hatten sie umgehend Berufung eingelegt.

Neben der Geldstrafe aus erster Instanz werden noch weitere Forderungen gestellt. Auf fast 20.000 Euro belaufen sich die Ansprüche des Bundesgrenzschutzes, des Technischen Hilfswerkes und der Bahn. Auch gegen diese Forderungen setzen sich die betroffenen Robin-Wood-Aktivisten zur Wehr.

Am 27. März 2001 blockierten die Castorgegner in einer spektakulären Aktion die Eisenbahnstrecke Lüneburg - Dannenberg kurz vor dem Endlager Gorleben. Trotz massiver Polizeipräsenz vor Ort gelang es den Demonstranten, sich an einen Betonblock im Gleisbett zu ketten. So zwangen sie den Castortransport aus La Hague mit insgesamt sechs Behältern hochradioaktiven Atommüll zu einer 16-stündigen Pause. (dst)

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