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Indien: Greenpeacer zusammengeschlagen

Mit brutaler Gewalt gingen am Montag sowohl Arbeiter als auch später die indische Polizei gegen den Greenpeace-Chemieexperten Bidhan Chandra Singh in der Ortschaft Jinnaram, Distrikt Medak vor. Singh nahm an einer öffentlichen Anhörung teil.

Dort sollte im Nachhinein den Chemiefabriken in der Gegend die ökologische Unbedenklichkeit für die letzten zehn Jahre bescheinigt werden, in denen sie ungestraft gegen alle Umweltauflagen verstoßen hatten. Als Singh zusammen mit Anwohnern Einwände gegen das Verfahren erhob, wurde er von Arbeitern der Chemiefabriken zusammengeschlagen.

Doch damit nicht genug. Singh suchte die Jinnaram Polizeidienstelle auf. Dort wollte er Anzeige gegen seine Peiniger erstatten. Dazu kam es jedoch gar nicht mehr: der diensthabende Inspektor prügelte auf Singh ein und sperrte ihn ein. Ihm und seinen Begleiter wurde Anstachelung zur Gewalt und das Sprengen einer öffentlichen Anhörung vorgeworfen.

Inzwischen hat Singh Anzeige gegen den Polizisten erstattet. Zudem hat er bei der indischen Kommission für Menschenrechte eine Eingabe gemacht wegen des Verstoßes gegen die Verfassung durch die Arbeiter während der Anhörung. (mir)

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