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Zu den drei als Beschuldigte eingestuften Beamten gehört der Delegierte der spanischen Regierung in der Region Galicien. Darüber hinaus sollen der Leiter der Hafenbehörden von La Coruna und der Direktor der spanischen Handelsmarine vernommen werden.

In der spanischen Öffentlichkeit war nach der Tankerkatastrophe den staatlichen Stellen vorgeworfen worden, das Unglück verharmlost zu haben. Außerdem hätten Fehlentscheidungen das Ausmaß der katastrophalen Folgen noch erhöht. So halten Experten gerade die Entscheidung Madrids, die leckgeschlagene Prestige statt in einen sicheren Hafen hinaus auf die offene See zu schleppen, die witterungs- und jahreszeitenbedingt besonders rau war, für einen fatalen Fehler.

Die Prestige sank am 19. November. An Bord hatte sie 77.000 Tonnen hochgiftiges Schweröl. Inzwischen gehen Fachleute davon aus, dass sie bereits rund 40.000 Tonnen verloren hat. Das Öl löste die größte Umweltkatastrophe der spanischen Geschichte aus. Es sollen bereits 2900 Kilometer Küste verseucht sein. Die Kosten für die Bekämpfung der Unglücksfolgen werden auf eine Milliarde Euro geschätzt. (mir)

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