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Projektion auf Kühlturm des Braunkohlekraftwerks Neurath, Juli 2006
Bernd Arnold / Greenpeace

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Klimaexperte Karsten Smid von Greenpeace begrüßt die RWE-Entscheidung, keine neuen Kohlekraftwerke in Westeuropa mehr zu bauen. Damit zeige der Emissionshandel zum ersten Mal seine längst überfällige Lenkungswirkung.

Die heute in Deutschland geplanten Kohlekraftwerke werden sich aufgrund ihres gigantischen CO2-Ausstoßes als Investitionsruinen von morgen erweisen. Alle Investoren müssen nun ihre Pläne prüfen und auf klimafreundlichere Ersatzinvestitionen wie die Erneuerbaren Energien umlenken, fordert Smid.

Dass RWE jetzt stattdessen in Osteuropa klimaschädliche Kohlekraftwerke bauen will, sieht er der falschen Klimapolitik von Frau Merkel geschuldet. Mit ihrer industriefreundlichen Politik hat sie den Startschuss zum Aushöhlen des europäischen Klimapaketes gegeben. So müssen in vielen Ländern zunächst einmal keine CO2-Zertifikate gekauft werden. Für eine glaubwürdige Klimapolitik müssen die industriefreundlichen Schlupflöcher von der Politik geschlossen werden.

Nationales Energiekonzept bis 2020

Nationales Energiekonzept bis 2020

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Petition

https://act.greenpeace.de/eu-verbot-fossile-energien

Offener Brief: Neue fossile Energieprojekte in Europa verbieten

Wir alle müssen jetzt den klimatischen und ökologischen Notstand als die existenzielle Krise behandeln, die er ist. Unser Leben hängt davon ab. Deshalb fordern wir die EU-Institutionen dazu auf: Stoppt neue Öl- und Gasprojekte!

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Protesters holding yellow banner that says "defend the climate - not fussil fuels"

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