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Die Besorgnis des Verteidigungsministeriums hatte Gründe: Es lagen Informationen vor, wonach ein schwerer LKW an Protesten in Flyingdales, einer Basis der Royal-Air-Force in North Yorkshire, teilnehmen sollte. Das war nicht ganz abwegig, denn das RAF-Gelände wird im Zuge der englischen Teilnahme am US-amerikanischen Star-Wars-Programm aufgerüstet. Dagegen richten sich immer wieder Greenpeace-Proteste. Dass der observierte LKW nicht den RAF-Stützpunkt als Fahrtziel hatte, entging den Herren der Firma Horch-und-Lausch anscheinend. Ohne Zwischenfälle passierte er in 50 Kilometern Entfernung die Basis und nahm am jährlichen Newcastle Music Festival teil.

Wie wenig das Bemühen des Londoner Verteidigungsministeriums trotz aller High-Tech-Spionage-Maßnahmen fruchtet, zeigte sich auch in der vergangenen Woche. Da gelang es 19 friedlichen Aktivisten das Atomkraftwerk Sizewell zu betreten. Ohne von Sicherheitskräften aufgehalten zu werden, kletterten sie auf die Kuppel des Reaktors und drangen bis zum zentralen Kontrollraum des AKW vor.

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