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Die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen umfasst 30 Artikel. Alle sind im Sonderheft 1/09 des Greenpeace Magazin abgedruckt, illustriert von namhaften Künstlern und Fotografen. Die Bilder sprechen ihre eigene Sprache zur Lage der Menschheit. Auch wenn es Fortschritte gibt - Wunsch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander.

Als internationale Umweltorganisation ist Greenpeace zwangsläufig auch mit Menschenrechtsfragen konfrontiert. Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland: Treibhausgase verändern ja nicht einfach nur die Atmosphäre, sondern gefährden auch grundlegende Menschenrechte. Lebensräume verschwinden, Menschen müssen ihre Heimat verlassen, können nicht mehr von der Landwirtschaft leben.

Umgekehrt ist die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit den Folgen von Umweltproblemen für die Menschen konfrontiert. Mit Flüchtlingen, deren Umwelt sich so sehr verändert hat, dass sie in ihrer Heimat keine Existenzgrundlage mehr finden. Mit Umweltschützern, die um ihres Engagements willen verfolgt, inhaftiert oder gar ermordet werden. Mit kriegerischen Konflikten, die durch Umweltprobleme entstehen.

Noch hat das Recht auf eine intakte Umwelt keinen eigenen Artikel in der Charta. Nur indirekt findet es sich in Artikel 25: Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl [...] gewährleistet.

Für Brigitte Behrens ist klar, dass das Menschenrecht auf eine intakte Umwelt in die UN-Charta aufgenommen werden muss. Auch Barbara Lochbihler, Generalsekretärin der deutschen Amnesty-Sektion, spricht sich für eine stärkere Verankerung und klare Definition dieses Rechts aus.

Unter den vielen Beiträgen im Sonderheft des Greenpeace Magazin findet sich ein Gespräch zwischen Lochbihler und Behrens: Amnesty und Greenpeace - Was Umweltschutz und Menschenrechte verbindet.

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