Jetzt erst recht!
Die Live-Show mit Baro Vicenta Ra Gabbert und Gästen. In Kooperation mit Greenpeace.
Jetzt erst recht!
Klimakrise, wachsende Ungleichheit, gesellschaftliche Spaltung: Viele Menschen wissen, dass sich etwas verändern muss. Gleichzeitig kann angesichts der Größe der Herausforderungen schnell das Gefühl entstehen: Was kann ich allein schon ausrichten?
Genau da setzt „Jetzt erst recht“ an.
In ihrer neuen Live-Show geht Baro der Frage nach, wie gesellschaftliche Veränderung tatsächlich entsteht – und warum wir oft unterschätzen, was wir gemeinsam bewegen können.
Ihr Weg führt über die Klimabewegung bis in die Gerichtssäle, in denen sich für Klimaschutz und die Rechte zukünftiger Generationen eingesetzt wird. Dabei geht es um Recht und Protest, um Ungleichheit und Macht – aber vor allem um die Menschen, die sich zusammentun und dadurch Dinge möglich machen, die allein kaum zu schaffen wären.
Denn gesellschaftliche Verhältnisse sind nicht einfach gegeben. Regeln und Strukturen wurden von Menschen gemacht – und können von Menschen verändert werden.
Zukunft passiert nicht einfach. Sie wird gemacht. Und niemand macht sie allein.
Während der Live-Show trifft Baro in jeder Stadt einen anderen Gast aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Gemeinsam sprechen sie über die großen Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit: über Vermögen und Chancen, Demokratie und Minderheitenschutz, gesellschaftlichen Zusammenhalt und darüber, wie wir in Zeiten der Klimakrise miteinander leben wollen.
Fünf Städte. Fünf Gespräche.
Leipzig · 12. Oktober
mit Raúl Krauthausen
Berlin · 13. Oktober
mit Martyna Linartas
Hamburg · 14. Oktober
mit Tupoka Ogette
München · 18. Oktober
mit Max Ahrens
Dortmund · 30. Oktober
mit Aladin El-Mafaalani
Der Eintritt ist frei. Eine Ticketbuchung im Voraus ist notwendig; für das Ticketsystem fällt eine Servicegebühr von 2,50 Euro an.
Baro Vicenta Ra Gabbert
Mehr zur Person
Verena Brüning / Greenpeace
Baro Vicenta Ra Gabbert ist Juristin, Autorin und Sprecherin für sozial-ökologische Gerechtigkeit bei Greenpeace Deutschland. Als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes studierte sie Jura mit Schwerpunkt internationales und Völkerrecht an der Bucerius Law School, Hamburg und FGV Direito, Rio de Janeiro. Sie beriet zuletzt unabhängige Sachverständige die Bundesregierung in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik und ist stellvertretende Vorsitzende im Bundesjugendkuratorium. Als Mitgründerin der Climate Clinic e. V. berät sie Klimaaktivist:innen und NGOs seit 2020 ehrenamtlich in Fragen rund um Klima und Recht. Der SPIEGEL zeichnete sie als „Hoffnungsträgerin 2025“ aus. Zu Baros Themenschwerpunkten gehören nachhaltiges Wirtschaften, Klima- und Generationengerechtigkeit. Gerade hat sie mit zusammen mit Fabian Grischkat das Buch herausgebracht „Keine Zukunft ist auch keine Lösung. Zwischen Krisen, Klimawut und einem Rest Hoffnung auf morgen“.