Skip to main content
Jetzt spenden
Cargill soya action
© Joel van Houdt

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Elf Greenpeace-Aktivisten in fünf Schlauchbooten begrüßten den brasilianischen Frachter schon vor dem Hafen und begleiteten bis zum Anlegen. Cargill versuchte zunächst den Eindruck zu erwecken, dass die Soja gar nicht aus dem Regenwald stammt. Nach Greenpeace-Recherchen besteht daran aber kein Zweifel.

Deutschland ist einer der wichtigsten Abnehmer brasilianischer Soja. Ein Großteil der Importe wird über Holland abgewickelt. In Amsterdam werden die Sojabohnen bei Cargill geschrotet und dann als Sojaschrot per Binnenschiff nach Deutschland gebracht. Deutschland importiert jährlich über drei Millionen Tonnen Soja aus Brasilien. Insgesamt liegen die Soja-Importe bei knapp sieben Millionen Tonnen pro Jahr.

Cargill zerstört den Urwald, damit wir Europäer billiges Fleisch essen können, sagt Oliver Salge, Waldexperte von Greenpeace. Urwälder werden abgefackelt, Menschen vertrieben, Farmer bauen Soja an und Cargill kauft es auf. Wir fordern deutsche Tierfutter-Werke auf, keine Soja aus dem Amazonas-Regenwald mehr zu verarbeiten.

Wir essen Amazonien auf

Wir essen Amazonien auf

4 | DIN A4

180.73 KB

Herunterladen

Mehr zum Thema

Oil Palm Fruit

Raubbau für Palmöl

  • 18.01.2022

Palmöl findet sich in etwa jedem zweiten Produkt im Supermarkt. Doch unser Ressourcenhunger vernichtet die letzten Regenwälder Südostasiens.

mehr erfahren
Waldbrand im Amazonas

EU-Mercosur-Abkommen

  • 15.12.2021

Der Amazonas-Regenwald ist ein Schlüsselelement für Biodiversität und Klimaschutz. Doch das geplante EU-Mercosur Freihandelsabkommen gefährdet ihn weiter.

mehr erfahren
Timelapse over Broadback Valley Forest in Canada

Wälder des Nordens

  • 18.11.2021

Die borealen Wälder in Kanada, Russland und Skandinavien beherbergen eine große Artenvielfalt und tragen zum Klimaschutz bei. Doch die verbliebene Waldwildnis ist bedroht.

mehr erfahren
Feuer im Amazonas, September 2019

Gefahr für Mensch und Umwelt

  • 17.11.2021

Das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und den vier südamerikanischen Mercosur-Staaten hat schädliche Folgen, wie eine Studie zeigt.

mehr erfahren

Feuer im Amazonas-Gebiet

  • 16.11.2021

Jahr für Jahr ein neuer trauriger Rekord: Auch in diesem Jahr brennt wieder der Amazonas-Regenwald. Wie schlimm es ist, und was die Handelspolitik damit zu tun hat.

mehr erfahren

Nicht verhandelbar

  • 16.11.2021

Greenpeace und Misereor veröffentlichen ein Rechtsgutachten zum geplanten Handelsabkommen. Es belegt die Mängel und sieht Neuverhandlungen als einzigen Ausweg.

mehr erfahren